Sonne, Morgen und Sterne
Die Ordnung der Welt löste sich auf, nicht mit einem Knall, sondern in einem Knistern aus Schnee, der auf sommerlich dürres Gras fiel. Ein stiller, unheilvoller Julimorgen wird […] Mehr lesen
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Mehr lesenIn einer Welt, wo Gebete keine Worte mehr sind, sondern komprimierte Datensätze, und der Wille eines Einzelnen die Atome der Realität neu ordnen kann, steht ein Mann am […] Mehr lesen
Mehr lesenAm Rande eines verschlafenen Hofes, wo der Geruch von Erde und Verwesung die Luft in eine sichtbare Schwere taucht, erhebt sich ein ungewöhnlicher Altar. Es ist ein Misthaufen, […] Mehr lesen
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Ihn lehrt der alte Meister die Werke dunkler Kunst,
Und feurig buhlt der Jüngling um solchen Lehrers Gunst.
Der Wandrer fand die Formel, die Geister ruft und bannt,
Der Astrolog hat freudig nun seinen Stern erkannt.
Und ämsiger sie graben, und wilder braust der Sturm;
Laut krächzen heis're Raben vom Burgruinenthurm.
Und Irrlichtflämmchen bläulich umwehn das Kreuzwegfeuer,
Und grausig naht und gräulich, formlos manch Ungeheuer.
Zwei bleiche Schatten schweben gar nah, gar nah heran,
Mit Augen voll von Zähren sehn sie den Jüngling an.
Sie winken ihm, so flehend, so schwermuthvoll, so mild,
Der Jüngling sieht mit Beben der theuren Aeltern Bild.
Der Zaubrer aber winkt ihm nicht ferner hinzusehn,
Wo die Gestalten trauernd, gleich Marmorurnen stehn.
Dem Grabe seiner Unschuld die eine scheint geweiht,
Die zweite gilt dem Grabe von seiner Seligkeit.
Und beide schwinden seufzend, und wilder wallt's umher,
Von Wolken und Gestalten wogt rings ein Zaubermeer,
Das um die Männer fluthet wie Windeswirbellauf,
Doch Keiner steht entmuthet, und Keiner achtet drauf.
Sprecht, ihr mitternächt'gen Sterne, Neigt ihr euch zum Untergang? Weht schon Morgenluft von ferne? Sinkt der Mond am Bergabhang? Laßt mich wachen, laßt mich schauen, Wie die Nacht in mehr lesen >>>
Warum sind das für dich schreckliche Dinge? Du bist ein Kopfgeldjäger. Da wird dir doch das töten nichts ausmachen oder vielleicht sogar Spaß machen. sagte Merian verdutzt. mehr lesen >>>
Er nimmts und nässet es mit Tränen, Ich Sünder soll dich segnen? – dich? O, rufet er mit leisem Stöhnen, Weib, du bist heiliger als ich! Quelle: Gedichte Franz mehr lesen >>>
Er kam von Nirgendwo, er nahm mir leise der Dinge Metermaß und Stundenglas und gab mir, was ich lange schon vergaß, zurück in wundersam verzerrter Weise: mehr lesen >>>
Die Vorzeit wo die Sinne licht in hohen Flammen brannten, des Vaters Hand und Angesicht die Menschen noch erkannten. Und hohen Sinns, mehr lesen >>>
Wenn die Bäume lieblich rauschen, An den Bergen, an den Seen, Die im Sonnenscheine stehen, Warme Regen niederrauschen, Mag ich gern mehr lesen >>>
So schweige mir vom Himmel, daraus man Dich verstiess; doch wirst Du treu mir künden: wo liegt das Paradies? So weit ist das mehr lesen >>>
Diese Kirche gewinnt noch immer mehr an Schmuck; denn jeder Prokurator, der nach Rom reist und eine Mission nach mehr lesen >>>
Wohnt bei dir ein Effendi, welcher Hadschi Emir Kara Ben Nemsi heißt, und zwei Effendi, einen Diener und mehr lesen >>>
dort war wenigstens vorläufig die sichere Rettung. Zwischen dem Eilande und der Küste, die mehr lesen >>>
Jetzt weiß ich, was wir zu thun haben: wir graben ihn heraus! Dazu brauchen wir mehr lesen >>>
Das war schlecht, denn wenn der Wind böig war konnte man die Flugbahn mehr lesen >>>
gaben auf dem westlichen Abhange von Dschihne-la-Mkoa große mehr lesen >>>
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann kam die erste Blume - eine Akelei, die unter Klebeband wie ein gefangener Herzschlag zuckte. Ein […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, keine Erledigung - nur das instinktive Ziehen in den Fingerspitzen, das stärker war als jede […]