Verlangen nach Dir wie
Die Leere, die sie jeden Morgen umgab, war schwerer als jeder Stein. Ein Jahr der Stille hatte das Haus in einen Ort der Erinnerungen verwandelt, in dem die Luft nach Abwesenheit […] Mehr lesen
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Die Leere, die sie jeden Morgen umgab, war schwerer als jeder Stein. Ein Jahr der Stille hatte das Haus in einen Ort der Erinnerungen verwandelt, in dem die Luft nach Abwesenheit […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Morgendämmerung über den alten Kopfsteinpflastern Sachsens verliert ihre gewöhnliche Stille. Sie ist erfüllt von einem seltsamen, statischen Knistern, dem flüchtigen Echo […] Mehr lesen
Mehr lesenLeipzig, 1831. Ein kühler Hauch, der nach frischer Druckerschwärze und nassem Kalk riecht, zieht durch die Ministerialbüros. Es ist der Atemzug einer Ära, die sich für einen […] Mehr lesen
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Ein König, hocherhaben auf lichtumglänztem Sitz, in zorngehobner Rechte flammt der gezackte Blitz. Wie Donnerwolken wallet sein Mantel, schwer und grau, Doch drüber strahlet herrlich sein Stern im Aetherblau. Auf einer Sense lehnend steht noch ein Königgreis, sein Auge blicket trübe, sein Haar ist silberweiss. Sein Kleid ist fahl und farblos, sein Stern ist matt und bleich, sein Scepter ist Vernichtung, und Zeit sein Königreich. Ringsum die Königsbilder ist noch ein Kreis zu sehn, darin gebaut aus Sternen zwölf Himmelszeichen stehn. Und mitten in die Kreise der Könige der Welt hat sich voll tiefen Ernstes der Astrolog gestellt. "Ihr mächtigen Gewalten, von Eurem Sternenthron bezeichnet ihr die Laufbahn des Staubes schwachem Sohn, einst Götter, hochgepriesen von grosser Völker Mund! Noch heute thut sich göttlich das hohe Welten kund!" "Ihr seid es, die bestimmen der Menschenkinder Loos, durchblickend hellen Auges der Zukunft dunkeln Schoos! So lasst auch mich erkunden, wem ich mich soll vertraun, und lasst mich durch die Schleier der Wahrheit Bildniss schaun!" Und schwarze Bücher hebt nun der Astrolog empor, da huscht es an den Wänden, wie schattendunkler Flor. Und in den Büchern flammen glührothe Zeichen hell, und bleiche Lichtlein schweben umher, und schwinden schnell.
In stetig schwellendem Andrang schaun den Wellen strömende Besucher aus nah und fern zu, die schon seit vielen Tagen die Tausend überschritten, geht immer weiter durch die Tore, die in mehr lesen >>>
Zankst du schon wieder? sprach Hans Lau zu seiner lieben Ehefrau. Versoffner, unverschämter Mann, Geduld, mein Kind, ich zieh' mich an, wo nun schon wieder hin? Zu Weine. Zank' mehr lesen >>>
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Kurzerhand ging Merian zu einem Waffenhändler nicht weit von dem wo er den Jagdbogen erstanden hatte und kaufte eine sehr teuern aber auch hochwertigen mehr lesen >>>
Das Leben flicht Dann in der Ferne Den bräutlichen Kranz, Entzündet die Lieder, Erleuchtet den Tanz. Die reizenden Glieder Umhüllt ein mehr lesen >>>
An langen Winterabenden die Nachbarn zusammen, rauchen ihre Pfeife oder Zigarre, trinken ein Glas steifen Grog, erzählen von mehr lesen >>>
antwortete Ali. Welcher Wunsch führt dich zu mir? Der Wunsch meiner Krieger, welche kein Brot zu essen haben. Das war ohne mehr lesen >>>
Bei schönem Wetter konnte man am 9. September 2006 mehrere Heißluftballons am Himmel über Dresden beobachten. Der mehr lesen >>>
Nicht daß du mich liebst und mich verstehst daß du wie ein Negerknabe abends für mich betteln gehst, sei mehr lesen >>>
Ein warmer Schein kommt von Südosten hergeflossen, so daß der Schnee am Dünenhange leicht mehr lesen >>>
jetzt keine Zeit verlieren, Huck, jetzt müssen wir tüchtig an die Arbeit. Was ist mehr lesen >>>
Zwielicht - Dämmrung will die Flügel spreiten, schaurig rühren sich die mehr lesen >>>
Ich kann Windenergie an der Straße finden! Jawohl, mehr lesen >>>
Es ist Frühstückszeit, meldete Joe; wir müssen schon mehr lesen >>>
Ein Maitag war's, doch trüb und tot, Schwer mehr lesen >>>
Schad' um das schöne grüne Band, mehr lesen >>>
In den unendlichen Weiten mehr lesen >>>
Ich will dir mehr lesen >>>
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann kam die erste Blume - eine Akelei, die unter Klebeband wie ein gefangener Herzschlag zuckte. Ein […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, keine Erledigung - nur das instinktive Ziehen in den Fingerspitzen, das stärker war als jede […]