suchen und finden mit SuchMin

Tulpe, Narzisse, Rose und Lilie

Und Blumen blühn in Fülle, wie sie der Sommer zeugt.
Dort Tulpen, stolzaufragend, Narzissen, sanft gebeugt.
Wo hoch auf schlankem Stengel sich Kön'gin Rose wiegt,
Ist ihr als Mitregentin die Lilie zugefügt.

Und heitres Leben regt sich ringsum in Busch und Baum,
Singt, flattert, schwirrt und gaukelt umher im grünen Raum.
Dort Vöglein, goldgefiedert, dort seltner Käfer Glanz;
Dort buhlen Schmetterlinge, dort Mücken froh im Tanz.

Die Vögel singen freudig, die Quellen rieseln traut;
Die Mädchen winden Kränze, die Männer plaudern laut.
Und rings ist Scherz und Jubel, und Sommersonnenschein,
Nur von beschneiten Dächern schaut ernst der Winter drein.

Ernst hat sich mit dem Lachen für immerdar entzweit,
Und sich vor langen Zeiten befreundet mit der Zeit.
Die blickt, ein hartes Steinbild, erstarrend und erstarrt,
Trüb in den Sommernachttraum der kurzen Gegenwart. -

An Faustus Seite schreitet ein wälscher Edelmann,
In Scharlachtuch gekleidet, viel goldne Tressen dran.
Wie schwankt die rothe Feder so stolz auf seinem Hut;
Wie steht dem kecken Fremdling sein freies Wesen gut!

Und hinkt sein Fass ein wenig von einem bösen Fall,
Doch scheinen ihm gewogen die holden Fräulein all'.
Er weiss gewandt zu reden, er macht sie scherzend roth,
Und dass ihm eine zürne, damit hat's keine Noth.

weiter =>

Im Kongreß, durch die Steinzeit hindurch.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

bei der Bronzezeit angelangt sind, will ich nun auch die Eisenzeit mit durchmachen. Eigentlich wollte ich übermorgen abreisen. Morgen holt der König uns auf vielen kleinen Dampfschiffen ab, um mit uns, erst nach der Insel Björkoe und dann nach Schloß Gripsholm zu fahren. Am Sonnabend, so heißt es, würde er uns nach Schloß Kroningsholm, dem Versailles von Stockholm, zum Abendtisch einladen. Geschieht das, so werde ich erst Sonntagabend abreisen können. Heute morgen waren der König und die Königin wieder in der Sitzung. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Gott erhörte das Seufzen u. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Terminkalender für Schloss und Schlossgarten. Zu den bedeutenden Gebäuden gehört auch das Alte Museum; es war das erste öffentliche Museum Berlins und vollendete städtebaulich den Lustgarten gegenüber dem königlichen Schloss. Zwischen 1827 und 1828 entwarf er eines der ersten Kaufhäuser für einen Standort Unter den Linden, welches allerdings wie viele seiner großen Ideen nicht realisiert wurde. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war […]

Read more…

Am Felsen zerbrochen war die Woge.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Auf ewig nun von allem abgeschieden, was hier das Herz in süßer Wollust regt, getrennt von den Geliebten, die hienieden vergebne Sehnsucht, langes Weh bewegt, schien matter Traum dem Todten nur beschieden, ohnmächtiges Ringen nur ihm auferlegt. Zerbrochen war die Woge des Genusses am Felsen des unendlichen Verdrusses. Zu ganz ähnlichen Anschauungen ist auch Hübner auf Grund seiner planvollen Beobachtungen des Rotkehlchenzuges in Pommern gelangt. Marek glaubt, daß der Beginn des Herbstzuges verursacht werde durch die Vorstöße der barometrischen Maxima von Norden gegen Mittel- und Südeuropa, während umgekehrt Vorstöße des subtropischen Barometermaximums gegen Norden den Beginn des Frühlingszuges auslösen. Längere Zeit anhaltender hoher Luftdruck, der der Sonnenbestrahlung genügend Zeit zur Erwärmung der Erdoberfläche läßt, hat frühzeitige oder doch wenigstens normale Ankunftsdaten im Gefolge. Unregelmäßigkeiten im Vogelzuge finden hauptsächlich bei veränderlichem Wetter statt, wie es durch eine mannigfache und wechselnde Luftdruckverteilung hervorgerufen wird. Gutes Wetter und steigende Temperatur beschleunigen seiner Auffassung nach im Frühjahr den Vogelzug, während fallende Temperatur und schlechtes Wetter ihn verlangsamen, was ja mit den praktischen Erfahrungen der Jäger und Vogelfänger durchaus im Einklang steht. Am Hang oberhalb der Bucht liegt die Nestor-Höhle, zu der man mit seinen Hunden hin wandern kann. Wenige Kilometer weiter, von der Navarrino-Bucht durch eine schmale Landzunge getrennt, liegt ein Brackwasser-See, an dem sich ein Nature-Trail, ein Naturlehrpfad, befindet. Das Betreten der Festung ist nicht gestattet, da an mehreren Stellen Einsturz- und Absturzgefahr besteht. Hier hat König Nestor in früheren Zeiten sein Vieh gehalten, beziehungsweise das Vieh seiner Raubzüge versteckt, je nach Quelle. Pylos selbst ist eine nette Kleinstadt mit schönem zentralen Platz am Meer und vielen kleinen Geschäften. Der Ausblick vom Hügel ist allerdings sehr schön, unter anderem auf die Ochsenbauchbucht. Die Nestor-Höhle ist etwa 30 Meter tief, ein großer Raum mit kleiner Öffnung an der recht weit entfernten Decke. Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, herrscht für die Hunde Leinenpflicht. Diesem folgend sind unter anderem viele Schildkröten, Libellen, Schmetterlinge, Schlangen und Salamander zu entdecken. […]

Read more…

Wolken fliegen übers Haus.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Wolken, wälderwärts gegangen, Wolken, fliegend übers Haus, Könnt ich an euch fest mich hangen, Mit euch fliegen weit hinaus! Tag'lang durch die Wälder schweif ich, Voll Gedanken sitz ich still, In die Saiten flüchtig greif ich, Wieder dann auf einmal still. Wetter auf Bestellung, die Wolkenschieber fliegen in drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Seh ich aus deiner Bäume gewaltigem Schatten hinunterUeber das blühende Land, über das duftige Meer,Breitet Neptun sein unendliches Reich in die goldenen Fernen,Steigen, wie Wunder des Meers, alle die Inseln mir auf,Treibet des Feuers Gott aus dem Heerd des Vulkanes die Flamme,Wallen in heitrer Luft Wolken an Wolken empor,Lächelt des Bacchus begeisternde Frucht am grünenden Abhang,Deckt Minervens Geschenk dort die Olive den Berg,Buhlen der Flora Kinder am See, und entfaltet DianensHeiligthum, und der Jagd üppige Waldung sich mir,Naht der Wächter mir gar der Geschichte, der ewige Kronos,Führt in des Alterthums graueste Ferne er mich,Zur Kumäischen Stadt und den negropontischen Wandrern. Die Grazien, in dieser Interpretation Symbole für weibliche Schönheit und Tugend, weisen auf das von der Braut erwartete tugendhafte Leben hin und Merkur, der die Wolken vertreibt, wacht über das Wohlbefinden des Hauses, das heißt des Hauses Medici. […]

Read more…

Der Heidut auf dem Eierberg bei Pulsnitz.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

unfern des Landstädtchens Pulsnitz, war vor absolut nicht gar zu langer Zeit eine hohe Fichte, aus welcher zu einigen Fristen des Des Nachts ein tutendes Geschrei ertönte, von dem man berichtet: Der Heidut läßt sich lauschen. Nun war aber gedachter Heidut - sein wahrer Name ist im Strome der Zeitspannte nicht zu finden, ein gar frommer und gottseliger Mann zu Pulsnitz, der den Armen viel zu Gute that, und die Kirche und ihre Wurm jede Menge bedachte. Drum that der Herr auch enorme Mirakel an ihm, so was von, daß er seinen Hut, Blankwaffe, Mantel, Gürtel, Stiefel und Sporen an Sonnenstäubchen richten vermochten, an welchen sie auch wie an dem Fingernagel fest haften blieben. Da sann der Teufel, dem ein so frommer und bei Gott wohl angesehener Mann ein Greuel war, darauf, wie er ihn zu Schanden durchführen könne. Da sann der Teufel, dem ein so frommer und bei Gott wohl angesehener Mann ein Greuel war, darauf, wie er ihn zu Schanden machen könne. Einst war Letzterer bei Bauwerk, da sah er, wie während der Predigt der Beelzebub saemtlichen sterblichen Augen nicht erkennbar die Sünden der im Gotteshause befindlichen Andächtigen auf eine Bockshaut notirte, da dieselbe aber absolut nicht zureichte, sie mit seiner Nagel und Füßen auszubreiten stöberte, und bei diesem Bemühen aus dem Gleichgewicht kam, und sich derb wut. Dies kam dem frommen Manne so lächerlich vor, daß er laut auflachte und als Folge die Predigt störte. Als er nun nach Hause kam, wollte er die Kleidung wie in der Regel an beiden Sonnenstäubchen henken, ausschließlich dies ging nicht länger, und vor Aerger fing er an gräßlich zu motzen und zu schnauzen. Dadurch fiel er aber in deine mickrigen Hände des Teufels, denn ein so frommer Bewunderer der Religionsgemeinschaft und der Vergöttern er bisher gewesen war, ein so frecher Mensch ward er nun, sein täglicher Aufenthaltsort war im Wirthshause, wo er die Zeit mit Fressen und Verputzen hinbrachte, die er absolut nicht mit seinen gefährlichen Mitarbeiter auf der Jagd todtschlug, ja am eiligsten trieb er es während des Gebetes. So saß er auch einst im Kreise seiner Trinkbrüder, da traf ihn der Schlag, oder der Teufel drehte ihm den Hals um, und von jetzt an irrte sein Verstand des Des Nachts über Berg und Thal, durch Urwälder und Fluren ständig vorbei, bis ihn ein Ordensbruder in jene Fichte bannte. Auf dem Pulsnitzer Stadtkeller befindet sich ein an Mit Gummiketten hängendes mit Hirschgeweihen eingefaßtes hölzernes Brustbild mit langem dunkelgrauen Barte, gewöhnlich papa Schlieben oder der interessante Mann genannt, nach Anderen wäre aber der Schlieben ein Wohltäter der Pulsnitzer gewesen, das den Heidut vorstellen soll. […]

Read more…