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X. Praestigiar.

"Hoch Faustus! Hoch! Er lebe!" so schallt's im hellen Saal
Vom Munde froher Zecher, Pokal klingt klingt an Pokal;
Gewandte Diener fliegen den Elfen gleich, umher;
Süss rauscht von holden Klängen ein unsichtbares Meer.

Von bunten Lichtern schimmern die Spiegelwände all',
Und Zauberbilder lächeln und gaukeln im Krystall.
Dort hauchen Blumen Balsam, dort schwebt des Weihrauchs Duft,
Zum Garten wird der Festsaal, wie zum Arom die Luft.

Dort springen klare Bronnen, wie wie steigt ihr Silberstrahl!
Dort bieten sich die Früchte Hesperiens zur Wahl.
Gleich flüss'gen Edelsteinen, im feuergoldnen Glanz,
Blickt dort von edlen Weinen krystallklar mancher Kranz.

Und dort bei hohen Gästen sitzt Faustus, reichgeschmückt;
Ihn hat mit Wundergaben, so scheint's, das Glück beglückt.
Und wie die Sonne freudig ausstrahlt ihr ew'ges Licht,
Bei ihm der Kranz des Frohsinns in holde Blüthen bricht.

Ja, Frohsinn ist ein Gastwirth, den Keiner schelten soll;
Vom Zauberwein der Freude sind seine Keller voll.
Ihm dienen heitre Scherze, sind immer bei der Hand,
Und Lust ist seine Kelln'rin, holdselig, flink, gewandt.

Sein Schild Schild ist aufgehangen hochprangend am Portal,
Darauf ein passend Sinnbild: ein schäumender Pokal.
Und drunter steht mit Goldschrift, die weit ins Auge gleisst,
Das: Ede, bibe, lude, und wie es weiter heisst.

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Riesenwelle, alter Seemann auf Reise.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Seht ihr mich? Und spürt ihr nicht den Wind, den ich mache? Ja, das ist gefährlich! Aber mir, dem alten Seemann, sind Riesenwellen eben unentbehrlich. Käme mir jetzt einer in die Speichen (Wär es auch ein Riese aus Granit), würde er doch damit nur erreichen, daß ich ihn in dünne Scheiben schnitt. Aber nicht die Herstellung von Scheiben denk ich mir als Lebenszweck. O, nein! Eine Sägemühle möcht' ich treiben, möcht' ein Schwungrad für Dynamo sein. Wenn ich plötzlich jetzt die Hände strecke (Und ich habe Ähnliches im Sinn), ja dann - splittert augenblicks die Decke, und der Wellenriese - ist dahin. Riesenwelle in Portugal reist Autos mit sich - Ein 2008 entworfenes Simulationsmodell vder Riesenwelle soll zeigen, wo und warum solche Riesenwellen entstehen. So gehören Küstenzonen mit stark schwankenden Meerestiefen und unterschiedlichen Strömungsverhältnissen zu den anfälligen Seegebieten, in denen unberechenbar große Wellen auftreten können. Starker Wind gegen die Richtung der Meeresströmung macht die Entstehung hohen Seegangs wahrscheinlicher. Auf hoher See hat man es nicht mit Wellen einer einzelnen Frequenz, Höhe und Geschwindigkeit zu tun, sondern mit einem ganzen Spektrum unterschiedlichster Formen. Sandbänke und Strömungsverhältnisse sind dafür verantwortlich, dass Wellen ihre Richtung und Geschwindigkeit ändern. In Wellenbrennpunkten kann sich Energie an einem bestimmten Punkt sammeln wie das Licht unter einer Lupe. In anderen Fällen war die Welle schon von Weitem zu sehen. Wenn eine Welle über eine Sandbank oder eine andere Strömung ziehe, könnten solche Wellenbrennpunkte zur Wirkung gelangen, so meint der BBC. Die Nichtlinearität von Wasserwellen ist seitdem anerkannt und wird seit etwa 2001 von Schiffbauern berücksichtigt. Dabei kommt es zum einen zu linearen Effekten wie der konstruktiven und destruktiven Superposition, die Wellen reagieren zum anderen aber auch auf nichtlineare Weise miteinander. Monsterwellen konzentrieren sich zudem vielfach in Gegenden mit Meeresströmungen. Das Computermodell soll Hotspots erkennen, an denen solche Strömungsüberlagerungen auftreten. Riesenwellen können auf senkrecht von oben aufgenommenen Satellitenbildern von normalen Wellen durch die steile Vorderfront unterschieden werden. […]

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Der Wälder Volk.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Dein Geist zerreißet jene Bande, Die Aberglaub um Menschen schlingt, Und da dein Aug den Wahn durchdringt, Nennt man dich weis' im ganzen Lande. Drum sprich: Wer lehrt die Vögel Lieder? Wer schuf sie selbst? auf wessen Ruf Entstanden Welten? und wer schuf Der Wälder Volk, der Luft Gefieder? Unwillkürlich reckte er sich auf, als zwinge ihn die königliche Figur zur Nachahmung; er machte ein paar Schritte hin und her und war freudig erschrocken bei der Wahrnehmung, daß die Augen des Bildes ihn mit dunkler Glut verfolgten. Trauer um meinen Weg, zuerst sichtbar, war nun nicht mehr da. Einigemal klang ihr sonores Lachen durch das ganze Haus. Aus Angst es zu beschädigen wurde es noch nie restauriert. Man hatte die Prinzessin von Parma, Isabella, für ihn gewählt. Er will ein Bild des Lebens im alten Norden liefern. Es war, als ob ihr Herz vor Trauer zerspringen sollte. In dieser Ansicht habe ich mich bestrebt, in der Schilderung meines, übrigens unbedeutenden Lebenslaufes stets so vor dem Leser zu erscheinen, wie ich mir selbst bei strenger Prüfung vorkam, und so bekenne ich also, daß ich gegen den jungen Mann, von dem ich eben gesprnochen, mich durch kindische Eitelkeit im Anfange unserer nähern Bekanntschaft manchmal versündigt und mich im stillen auf unerlaubte Weise daran erfreut habe, ihn oft an einem Abend mehr als einmal bald in stilles Entzücken, bald in Trauer zu versetzen, je nachdem ich ihm gütig begegnete oder einen seiner gefürchteten Nebenbuhler auszeichnete, deren er manche wahrlich oft mit Unrecht in den übrigen jungen Leuten zu sehen glaubte, die unser Haus besuchten. Die Lampe brennt gelblich, ihr Licht ist fett wie ihr Geruch. Das ist ja Grabgesang und wehende Luft aus Grüften. Er will ein Bild des Lebens im alten Norden liefern. Mannigfach sind Trübsal und Not. Und er saß im Gestühl, und es begann das Spiel. Unglück und Gram sind vielgestaltig auf Erden. Am 19. März 1639 sprengten sächsische Truppen die Südwest-Bastion mit einer am Fundament angebrachten Mine um die jetzt schwedische Besatzung zur Aufgabe zu zwingen, was drei Tage später dann auch geschah. Die Besatzung kapitulierte daraufhin. Moritzburg: Mit dem Frieden von Prag erkannte der Kaiser den Herzog August von Sachsen-Weißenfels als neuen Erzbischof an. August, der Sohn des sächsischen Kurfürsten wurde daraufhin als Erzbischof eingesetzt. […]

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Lichter bald versinken im Abendrot mit den Funken.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Ist denn keine Wiederkehr? Ist die Liebe hingetragen in den stummen Tod? Ist sie nirgends zu erfragen; ist sie in dem Abendrot, mit den andern Funken, hinabgesunken? Alle Lichter bald versinken; alle Töne stumm ersterben; nur allein, wer liebetrunken, Liebe sieht im Auge blinken, der kann nimmermehr verderben. Ist die Liebe Dir versunken, so wende, schnell behende, zum Himmel die Blicke, laß die untreue Erde zurücke. Hinauf ins helle Getümmel, in der Sterne froh Gewimmel! Oben am Himmelszelt kein Echo Dich gefesselt hält. Jenes schwefelgelbe Abendrot im Nordwesten und die schwarzen Gewitter darin sangen; der wuchtige Wasgenwald darunter gab den Grundbaß; so sang auch des Wandrers Blut, so sang sein Mund und stellte den gleichen Rhythmus her mit dem starken Rhythmus der anwachsenden Gewitternacht. Die Natur um ihn her veränderte sich über seinem Singen. Das ist das weiße Fräulein, das umgeht, treppauf, treppab, und den Mönch sucht, den sie liebte. Er sang laut in die beginnende Gewitternacht. Himbeerbüsche, von Efeuranken wunderbar durchflnochten, sitzen wie ein grotesker Kopfputz auf Säulen- und Pfeilerresten, Weinspaliere ziehen sich an der Südseite des Hauptschiffs entlang, und überall in die zerbröckelten Fundamente nestelt sich jenes bunte, rankenziehende Gestrüpp ein, das die Mitte hält zwischen Unkraut und Blumen. Er sang! Das Unglaubliche geschah: der Hauslehrer der Birkheims auf Birkenweier fing an zu singen. Auf den hohen Pfeilertrümmern wachsen Ebereschen und Berberitzensträucher, jeder Zweig steht in Frucht, und die Schuljugend jagt und klettert umher und lacht mit roten Gesichtern aus den roten Beeren heraus. Getrost vergeßt des Tages Not, Bis daß im zehnten Abendrot Der letzte Schuß verhallt! Nun treib' es jeder, wie er's kann, Ein Rufer in den Wald! Dabei wird es kalt und kälter; das Abendrot streift die Kirchenfenster, und mitunter ist es, als stünde eine weiße Gestalt inmitten der roten Scheiben. Nun seid gegrüßet Mann für Mann, Die Festfanfare schallt! Dann kommt der Herbst, der Spätherbst, und das Bild wird farbenreicher denn zuvor. […]

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Priesnitz-Katarakt - Dresdener Heide - Dresden Klotzsche.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Ziel unseres kleinen Spaziergangs von der S-Bahn-Haltestelle Dresden Klotzsche ist der Priesnitz-Wasserfall bei der westlichen Dresdener Heidekrautlandschaft. Man sollte die Wünsche absolut nicht zu hoch anziehen, wenn jeder Wasserfälle in der sächsischen Schweiz oder gar einen Alpen persönlich kennt. Gleichwohl ist der eher kleine Katarakt mit kärglicher Fallhöhe liebreizend anzuschauen. Die Wanderwege sind trefflich ausgeschildert, so dass man schon nach ein paar Minütchen am Priesnitz-Wasserfall eingetroffen ist. Von da resultieren einige Stufen nach oben zur Ludens Ruh, der gefühlvoll gelegenen Wanderhütte, an der man mit aller Muße ausspannen kann. Unglücklicherweise wird hier wenig Rücksichtnahme auf die Natur genommen, so dass aus dem Hausfenster geworfener Abfall, nunmehr hinter der Hütte fault. Einen Weg weiterhin entlang der Priesnitz ist das Fluten des Flüsschens ständiger Begleiter bis zur Melzerquelle. Daher weiterhin, vorbei am Kletterwald Dresdener Heide die gelbgepunktete Markierung an der Priesnitz weiter. Es ist bereits ein tolles Empfinden bei ca. 0 Grad im Freien herum zu schwimmen, bis zum Hals ist es schön warm ebenso wie auf die Birne schweben die riesigen Schneeflocken. Unter zwei kleinen Wasserfällen kann man auch seinen Die Birne erwärmen zu lassen. Und an wie auch für sich hoffte ich jedes Mal, dass mehr lag, als nötig war. Es existiert noch ein Therapiebecken sowie ein Schwimmbecken für Kranke des Hauses. Die Eigentümlichkeit der Anlage stellt ein Außenbecken mit 32 Grad Wassertemperatur, das jeder anhand eine Schiffshebewerks erreicht. Eine Heißluftbad gehört auch zu der Badelandschaft, muss aber speziell bezahlt sein. Aber vermochten das tatsächlich nur an dem Tau liegen? Über ein Jahr nahm sich der Monarch eine andere Eheweib. […]

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