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X. Praestigiar.

"Hoch Faustus! Hoch! Er lebe!" so schallt's im hellen Saal
Vom Munde froher Zecher, Pokal klingt klingt an Pokal;
Gewandte Diener fliegen den Elfen gleich, umher;
Süss rauscht von holden Klängen ein unsichtbares Meer.

Von bunten Lichtern schimmern die Spiegelwände all',
Und Zauberbilder lächeln und gaukeln im Krystall.
Dort hauchen Blumen Balsam, dort schwebt des Weihrauchs Duft,
Zum Garten wird der Festsaal, wie zum Arom die Luft.

Dort springen klare Bronnen, wie wie steigt ihr Silberstrahl!
Dort bieten sich die Früchte Hesperiens zur Wahl.
Gleich flüss'gen Edelsteinen, im feuergoldnen Glanz,
Blickt dort von edlen Weinen krystallklar mancher Kranz.

Und dort bei hohen Gästen sitzt Faustus, reichgeschmückt;
Ihn hat mit Wundergaben, so scheint's, das Glück beglückt.
Und wie die Sonne freudig ausstrahlt ihr ew'ges Licht,
Bei ihm der Kranz des Frohsinns in holde Blüthen bricht.

Ja, Frohsinn ist ein Gastwirth, den Keiner schelten soll;
Vom Zauberwein der Freude sind seine Keller voll.
Ihm dienen heitre Scherze, sind immer bei der Hand,
Und Lust ist seine Kelln'rin, holdselig, flink, gewandt.

Sein Schild Schild ist aufgehangen hochprangend am Portal,
Darauf ein passend Sinnbild: ein schäumender Pokal.
Und drunter steht mit Goldschrift, die weit ins Auge gleisst,
Das: Ede, bibe, lude, und wie es weiter heisst.

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Waldeseinsamkeit.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Doch in Waldes grünen Hallen Rast ich dann noch manche Stund, Nur die fernen Nachtigallen Schlagen tief aus nächt'gem Grund. Und es rauscht die Nacht so leise Durch die Waldeseinsamkeit, Und ich sinn auf neue Weise, Die der Menschen Herz erfreut. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Einsamkeit ist der Preis der modernen Gesellschaft als Antwort auf die ornamentale Fülle der Opera seria setzte Christoph Willibald Gluck bei seiner Opernreform auf eine Konzentration der Handlung. An den Theatern in Basel und Luzern sind Neuproduktionen von zentralen Werken beider Komponisten zu erleben. Eine Gemeinsamkeit: Den Instrumentalpart spielen jeweils Barockensembles auf historischen Instrumenten. Die 1727 in Venedig uraufgeführte Oper Orlando furioso von Antonio Vivaldi basiert auf dem gleichnamigen Epos des Dichters Ludovico Ariosto. Die Geschichte des Helden, der wahnsinnig wird, weil er nicht verwindet, dass die begehrte Angelica einen anderen liebt, gehört zu den Lieblingsstoffen der Barockoper. Seinen Ariost kann man in Basel aber getrost zu Hause lassen, denn der australische Regisseur Barrie Kosky erzählt die Geschichte von Liebe und Eifersucht aus heutiger Sicht. Vivaldis Oper ist für Kosky in erster Linie erotisch und obsessiv. Laszive Reize und viel Bewegung sind für ihn die theatralischen Mittel, um auf der Bühne ein Äquivalent zu jener Spannung zu erzeugen, die von Vivaldis Musik ausgeht. Musiziert wird in der Aufführung am Theater Basel, die in über drei Stunden eine Fülle von prachtvollen Arien ausbreitet, in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis auf historischen Instrumenten. Das Barockorchester La Cetra spielt unter der Leitung von Andrea Marcon farbenreich und ausdrucksstark. Es bildet gemeinsam mit den im Barockgesang erfahrenen Sängerinnen und Sängern das Kraftzentrum des Abends. u hier, o ewge Glorie des Vaterlands,Des deutschen Scepters herrlichster Fürst und Held,Du Schöpfer nie gewagter Thaten,Kämpfer des Lichts und der bessern Wahrheit,Der größer als der Sieger der Hydra einst,Der sichtbaren, mit schrecklicherm Feinde rang,Mit giftgerm Ungeheur, mit blutgerm;Ohne Gestalt und verwundbar WesenTrug es so viel der Häupter, der streitenden,Als Herzen athmen, flammende Nahrung sogsIm Osten, Schweif und DrachenflügelSchlug den zertretnen, zermalmten Abend. Des Rachens unersättlicher Schlund am StrandDes Tibers gähnt er, Throne zertrümmert er,Ein groß Jahrtausend war sein Leben,Rühmt er nicht selbst sich des Himmels Wächter, So dünkt mir, spricht weissagend der Geist; doch längstGrollt ihm der Priester, grollt ihm die Mutter selbst,Die allbarmherzge, nicht mehr; friedlichRuhet im Tempel des Kaisers Asche. Und fern vom goldnen Altar erschallt der ChorZu Friedrichs Einsamkeit und des Vaters Sarg,Als wollt er ihren Zorn, als wollt erReuig den rächenden Gott besänftgen. […]

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Vorstadtlerche in dunkler Häuserreihe.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Stumm lag die Straße unter schwarzem Laken; verschlafen blinzten der Laternen Flammen; die öden Pflastersteine schraken vor meinem Schritt zusammen. Doch mir im Haupte brandete das Blut, und üppig blitzten die Gedanken des Hochgespräches kühne Brut, bei dessen wild erhabener Glut ich mit den Freunden saß, in feierlicher Nacht und staunend schaut' ich die Gedankenpracht und fühlte staunend meines Herzens Weihe; und meine Seele wuchs zu hehren Sternen, wie Rauchschwall wirbelnd sich gen Himmel breitet. Dein Leib, in Liebe verbunden, im Geist vereint ein Zeichen der Liebe und Freundschaft. Die Altstadt von Wien und das Schloss Schönbrunn gehören zum Wetter Weltkulturerbe. Um diese fröhliche und weltoffene Stadt richtig zu erleben, kann der Aufenthalt problemlos auch länger als eine Wnoche sein. Wie auch immer ist Wien eine der schönsten Städte die man in Europa besuchen kann und bietet eine unglaubliche Fülle an Attraktionen und Möglichkeiten seinen Aufenthalt abwechslungsreich zu gestalten. Die Lebensqualität in Wien zählt diversen internationalen Studien nach zur höchsten weltweit. Bei schönem Wetter lohnt ein Ausflug auf die Donauinsel. Als Fußgänger lebt man auf diesen Wegen recht gefährlich. Mit der U1 bis zur Haltestelle Kaisermühlen, Vienna Int. Von der Haltestelle ? Wer es teuer mag kann mit dem Fahrstuhl hinauffahren ins Cafe, allerdings immer großer Andrang mit langen Wartezeiten wegen der phantastischen Aussicht über die Stadt. Dann geht es dann mit der U1 wieder zurück in die Innenstadt. Vom Donauturm links geht es zurück zum Donaukanal an dem man wieder zurück Richtung Reichsbrücke schlendert. Auf der künstlich angelegten schmalen Donauinsel betreibt der Wiener seine sportlichen Aktivitäten wie Radfahren und Inlineskating. Inseln? findet man eine ausgedehnte Strandgastronomie mit allem was das Partyherz am Abend begehrt. Unterhalb der Reichsbrücke zwischen den zwei Haltestellen fahren, dort durch die City schlendern, durch den Donaupark zum Donauturm. Tagsüber kann man hier ruhig in der Sonne sitzen und die Aussicht mit etwas Strandfeeling genießen. […]

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Ruhe! ein Wort meine Herren.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Am nächsten Tag war von nichts die Rede, als von dem herrlichen Trauerspiel. Am Abend war das Haus wieder überfüllt und auch diese Versammlung war genarrt. Als ich und der König und der Herzog wieder auf das Floß zurückkamen, aßen wir zusammen zu Abend. Nachher, etwa um Mitternacht, ließen sie Jim und mich das Floß in die Mitte des Stromes steuern und etwa zwei Meilen unterhalb der Stadt anlegen. Vulkan war der Legende nach der erste König der einheimischen Riesensalamander, welche die Berge bewohnten. In diesem Balladenjahr 1797 machten Friedrich Schiller und Goethe die poetische Form Ballade zum Thema eines bewußten Kunstwillens und ästhetischen Experiments. Die Jahre vergingen und Ezio war mittlerweile ein junger Mann. In der Gewerbepolitik förderte Friedrich der Große besonders die Seidenindustrie. Ich sah, wie sie in dem einen Lager Töpferwaren fertigten, die schön waren. Komm und sieh, schon unterdrückt Die Capelletti und Montecchi klagen! Beide Dichter, die einen engen und freundschaftlich verbundenen Kontakt pflegten, gingen zum Vergnügen einen Dichterwettstreit ein, dem neben dem Zauberlehrling eine Reihe von weiteren Balladen, u. Ezio entging dem, da er nicht zuhause war, als die Wachen die Festnahmen durchführten. Es helfen dabei weder Aufwendungen für die Ausbildung der Lehrlinge noch Preiswettbewerbe noch Ehrungen. a. auch Der Gott und die Bajadere, Die Braut von Korinth und Der Schatzgräber entsprangen, die alle im von Friedrich Schiller herausgegebenen Musen-Almanach für das Jahr 1798 erschienen sind. Im Gegensatz zur Seidenindustrie kam dieser Wirtschaftszweig fast ohne staatliche Unterstützung aus. Wie oft hast du Gesetze, Münzen, Sitten Seit dieser Menschen Denken umgetauscht? Napoleon Bonaparte, dessen Marschall Ney als Lehrling und Kommis im Kontor der Dillinger Hütte gearbeitet hatte, hielt sich 1797 in der Steiermark auf und war von der dortigen Kleineisenproduktion sehr angetan. Und du, für uns zum Kreuzestod gesendet, Darf ich mich unterwinden, höchstes Heil? Glaubst du an das Gedicht, das geschrieben wurde, damit man es verkaufe? Er brachte ihn sogleich zu dem herrschenden Rat der Siedlung. Das bewog ihn, von dort 38 Spezialisten nach Dillingen zu schicken, um die Produktion von Kleineisenzeug für die zivile Verwendung aufzubauen. Wenn das Gedicht zur Handelsware wird, ist es kein Gedicht mehr. Ezio tat dies, bekleidete sich mit dem Assassinengewand, das er darin fand, und überbrachte die Dokumente. Der Versuch misslang und man nahm die ursprüngliche Produktionsweise wieder auf. […]

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Naturgeist giebt dem Irren, Blinden, die Fackel in die Hand.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Natur, Du Wesenmutter, nimm in Dein Tempelhaus, nimm mich in Deine Arme, verstosse mich nicht draus! Nimm mich an Deinen Busen, Du Lebenspriesterin, an Deinen Altar sink' ich, Dich heiss anbetend, hin!" "Aus Dir entsprosst das Leben durch ewgen Wechseldrang, dein Tagewerk ist Schaffen, doch Räthsel ist Dein Gang. O wie nach Dir die Sehnsucht so glühend mich erfüllt! Mir zeige, Weltengottheit, Dein Walten unverhüllt! Allein seine heißblütige und zerfahrene Natur hinderte ihn daran. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder Adalrich und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Durch seinen Eifer gewann er für den sabbatianischen Schwindel viele Anhänger in Afrika; er zog sich aber auch Gegner und Gefahren auf den Hals. Das jesaianische Kapitel vom Messiasvolke und seiner Auferstehung von den Toten, welches die Christen auf Jesus anzuwenden pflegten, deutete Cardoso ebenso verkehrt auf Sabbataï Zewi. Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Er steckte damit seine Weiber und Hausgenossen an, die ebenfalls allerhand Erscheinungen gesehen haben wollten. […]

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