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Hungerlohn - der Arbeit Sklavenheer trinkt die Maschine der Herzen Blut.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Da drängt die flügellahme Brut, wächst des Elends graue Flut: Mit bangem Blick das Mädel dort, Chrysanthemum am Hut, in flacher Brust erlogne Liebesglut, das frech vertraut dem nächsten Burschen nickt, der Mann, der stieren Auges vor sich blickt, der Greis, matt nach Hause wankt und für den Hungerlohn dem Schöpfer dankt. Der Großstadt Kraft und Glut verschlingt die uferlose Flut. Mit müdem Schritt, die Stirn gesenkt und schwer, der Arbeit Sklavenheer zu kurzer Rast, beim Morgengraun aufs neue schafft. Mit frischer Gier und Wut trinkt die Maschine der Herzen Blut. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der griechischen wie der römischen Sklaven gehen vom Kleinbesitz aus und streben zum Großbesitz; außer den allgemeinen, noch heute in gleicher Richtung wirkenden Ursachen kommen hier noch besonders in Betracht die der Bildung des Großkapitals förderliche Sklaveninstitution und die die ganze alte Welt beherrschende Tendenz, die Rentenziehung durch Grundbesitz als die sicherste und anständigste, der freien Entwicklung des Mannes bürgerlich wie intellektuell günstigste zu betrachten. Diese Richtung auf Steigerung des Großbesitzes waltet wie in der Gemeinde der Stadt Rom so auch in der Reichsbürgerschaft der Kaiserzeit ohne Unterschied der Provinzen; die Latifundien, wie die Großbesitzungen in der Kaiserzeit genannt zu werden pflegen, bilden sich in Italien wie in Gallien, Afrika, Syrien mit einer Notwendigkeit, die von dem Naturgesetz sich kaum wesentlich unterscheidet. Der Sultan griff dagegen wieder zu den gewaltsamsten Mitteln. In erster Reihe steht hier der Gegensatz des großen und des kleinen Bodeneigentums, wobei zunächst abzusehen ist von der wirtschaftlichen Form der Nutzung. Noch fanden wir das kahle Gerippe am Marterholze hangen.  h. als Oberintendanten der Gärten zu Ravenna zu erkennen. Wenn Einer einmal gefällt, so gefällt alles an ihm. « sagte Cassiodor, »ich bürge für die Treue dieses Mundes. Auch der neue Plan war noch umfangreich und prachtvoll. Das Ganze besteht nur aus Personalitäten, guten und schlechten. Den Pygmäen hängt der Penis bis an die Fussknöchel herab. Daß die hierfür maßgebenden Ursachen in der Kaiserzeit stärker wirkten als früher, wird im allgemeinen nicht behauptet werden können. Man schlug und vertilgte und machte Sklaven. Der Unsinn leuchtet freilich ein; aber wie vieles dieser Art leuchtet nicht ein und dauert doch Jahrhunderte und vielleicht Jahrtausende? […]

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