suchen und finden mit SuchMin

XIV. Makel.

Man spricht von einem Spiegel, der duldet keinen Rost;
Und eine Blume giebt es, die knickt ein einz'ger Frost;
Ein Kleinod, das nur einmal die Kunst des Meisters schuf,
Sich, Spiegel, Blume, Kleinod, das ist - der gute Ruf.

Dort steht ein Bilderkrämer, vom allem Volk umdrängt;
Vom Faustus hat er Thaten im Holzschnitt ausgehängt.
Auf dieser Bilder einem frisst Faust ein Fuder Heu,
Das Bild, wie Faust den Rosskamm betrügt, hängt gleich dabei.

Und Faustus geht im Zimmer ingrimmig, wild umher.
"Wer thut mir solchen Schimpf an, solch ungeheuern, wer?
Ich, ein gemeiner Gauner, der Gaukelkünste treibt?
Ich, Faustus? Der den Geistern der Nacht Gesetze schreibt?!" -

"Geh, Wagner! Eile! Fliege! Abkauf ihm seinen Kram!
Erstick' die freche Lüge! Weh! Mich erstickt die Scham!
Mephisto!!" - und der Diener ist gleich dem Ruf zur Stell';
"Fluch Dir, Du tückischlistger, Du teuflischer Gesell!"

"Bewahrst Du so den Ruhm mir? Verhöhnst Du meine Macht?
Und was mich tief erniedrigt, dess hast Du nimmer Acht!
Fort! Reisse den in Stücken, der mir die Ehre stahl!
Umgarn' ihn, halt' ihn, quäl' ihn mit Deiner ärgsten Qual!"

weiterlesen =>
 

 

Schutzmann auf einer Bank wurde krank.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ein Schutzmann wurde plötzlich krank und setzte sich auf eine Bank. Dort saß bereits ein Stachelschwein. Der Schutzmann setzte sich hinein. Da schrie er: Au! und schrie er: "Oh!" und kratzte sich an dem Polizeihelm. In den deutschen Ländern gab es im 19. Jahrhundert in der Regel die kommunalen Polizeien in großen Städten, die in Städte, Gemeinden und Landkreise abgeordneten Gendarmen, die bis 1919 als Militärangehörige galten und die staatliche Polizei. Schon im Jahr 1820 wurde in Berlin die Berufsbezeichnung Kriminalkommissar eingeführt, die organisatorische Trennung zwischen der Schutz- und Kriminalpolizei im Königreich Preußen erfolgte jedoch erst 1872, was später in anderen Teilen Deutschlands übernommen wurde. So wurde z.B. Als Begleiter Oberlins wird er zwar selbst zum Akteur, kann aber letztlich in dieses Leben nicht wirklich eintauchen. Lenz ging darauf nach Emmendingen, wo er von Cornelia und Johann Georg Schlosser aufgenommen wurde. Dazu erfassen wir erst, wie viel weisheitsbezogenes Wissen die Probanden haben. in München die dortige Gendarmeriekompanie 1898 zur Schutzmannschaft umgewandelt und als Zivilinstitut der staatlichen Polizeidirektion unterstellt. Seine Mitmenschen und deren Alltag erscheinen ihm wie ein Theaterspiel. Die Bezeichnung Schutzmannschaft wurde für die unteren Ränge der für die öffentliche Sicherheit zuständigen uniformierten Polizei in den Städten üblich. Sein Dienstbüro hat der neue Schutzmann vor Ort im Polizeiposten in Cölbe. Doch Lenz versucht sich einzuleben, erinnert sich an die Erlebnisse der Tage, schöpft Hoffnung. Hier ist er grundsätzlich erreichbar. Seine Telefonnummer. Darüber hinaus werden Bürgersprechzeiten in den Kommunen des nördlichen Kreisgebietes eingerichtet. Sie halten so Ungewissheiten besser aus, die in Krisen oft eine Rolle spielen. Anders verhielt es sich bei den ansteckenden Krankheiten, wie Ruhr, Pocken, Scharlach, Cholera oder Diphtherie. Dort kann man ihn dann in den Polizeiposten in Cölbe und Wetter, sowie in den Gemeindeverwaltungen Lahntal und Münchhausen kontaktieren. Die Veröffentlichung dieser Bürgersprechzeiten erfolgt in den örtlichen Gemeindeblättern. An meinem Fenster in kahler Nacht - Im dritten Regierungsjahr Friedrich Wilhelms I. wurde das Schloß vom Nachfolger Eosanders, dem Schlüter-Schüler Martin Heinrich Böhme vollendet. Der barocke Lustgarten wurde vom König in einen staubigen Exerzierplatz verwandelt. […]

Read more…

Meine Pflichten mächtig Gott.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Kannst du mir alles dies erklären? Sag, Freund! mir, wie der Schöpfer heißt! Dann lob ich deinen großen Geist Und will wie einen Gott dich ehren. Doch nicht allein will ich ihn kennen, Den unbegreifbar mächtgen Gott; Auch wissen will ich sein Gebot, Auch meine Pflichten mußt du nennen! Dieser bewohnte Räume im Eosanderbau auf der Lustgartenseite. Weil ihm die Fenster zu wenig Licht gaben, ließ er einige von ihnen ohne Rücksicht auf die Fensterwände verbreitern und nach oben versetzen. Im Inneren wurden unter jedem König bis zum Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918 von den bedeutendsten Baumeistern und Künstlern Preußens immer wieder neue, prunkvolle Raumfluchten geschaffen oder vorherige umgestaltet. Die äußere Architektur blieb seidem jedoch unangetastet. Schinkel, der sonst viele Bauten in Berlin veränderte, äußerte seinen tiefen Respekt vor der Leistung Schlüters und erhielt so dessen einzigartige Fassaden und Raumfluchten. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der zum Schafott führen sollte. Erst als der Klosterbruder Nathan zu verstehen gibt, dass er dessen über die langen Jahre wirkende väterliche Liebe zu Recha höher einschätze als christliche Orthodoxie, hat er Nathans Vertrauen gewonnen. Mit der Vermutung Daja könnte ihn beim Patriarchen angezeigt haben, sieht er Daja wieder auf sich zukommen. Die Übergabe Rechas sei für ihn eine Prüfung Gottes gewesen, die er dankbar auf sich genommen habe. Und um diese Fragen endgültig zu klären, bittet er den Klosterbruder, das in dessen Besitz befindliche Brevier Wolf von Filneks zu holen, in dem die Verwandtschaftsverhältnisse aufgezeichnet sind. Als der tief beeindruckte Klosterbruder ausruft, Nathan habe sich dadurch als wahrer Christ erwiesen, weist dieser darauf hin, dass sein Verhalten solcher religiöser Etikettierung und einseitiger Vereinnahmung nicht bedürfe. Was die Problematik um Rechas Herkunft anbelangt, ist Nathan aber durchaus bereit, seine formellen Vaterrechte möglichen Verwandten zu überlassen. […]

Read more…

Staatsbehörde ist das Gesammtministerium mit den Vorständen der einzelnen Ministerialdepartements.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Anstellung der Staatsdiener, mit Ausnahme der zu Richterstellen Berufenen, ist in der Regel während der ersten zwei Jahre widerruflich. Diejenigen Diener, deren Leistungen keine höhere wissenschaftliche Ausbildung in Anspruch nehmen, können auf Kündigung angestellt werden. Jeder Staatsdiener kann versetzt, seiner Dienstleistung, jedoch mit Belassung seines Ranges, Titels u. eines Wartegeldes, enthoben, wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt, wegen Vergehungen gerichtlich entsetzt u. wegen Unwürdigkeit entlassen werden. Die mit Ehren entlassenen Staatsdiener erhalten Pension, deren Stufenfolge von den Dienstjahren abhängt u. 2000 Thlr. jährlich nicht übersteigen darf. Auch die Wittwen u. Waisen der Staatsdiener haben Anspruch auf eine Unterstützung aus Staatskassen. Wenn das Volk, gewohnt an den ehemaligen Naturdienst, auch nach der Bekehrung für gewisse Orte eine verjährte Ehrfurcht bewahrte, so suchte man solche Sympathie entweder für den neuen Glauben zu benutzen, oder als Antriebe des bösen Feindes zu verschreien. Die heiligen Eichen, die den frommen Arten widerstanden, wurden verleumdet; unter diesen Bäumen, hieß es jetzt, trieben die Teufel ihren nächtlichen Spuk und die Hexen ihre höllische Unzucht. Bei jenen Quellen, die das Heidenthum als göttlich verehrte, baute der christliche Priester sein kluges Kirchlein, und er selber segnete jetzt das Wasser und exploitierte dessen Wunderkraft. Es sind noch immer die alten lieben Brünnlein der Vorzeit, wohin das Volk wallfahrtet, und wo es gläubig seine Gesundheit schöpft, bis auf heutigen Tag. Die meisten Bekehrungen wurden durch christliche Prinzessinnen vollbracht, welche den heidnischen Anführer heiratheten, und es giebt Jahrhunderte, wo die ganze Kirchengeschichte nur eine Heirathschronik ist. Zu Trapani in Sicilia hat man viel Menschenzähn gefunden, deren die meisten fast drei Pfund gewogen. Goliath war ein Riese, 6 Ellen und eine Spann hoch, dergleichen ungeheure große Menschen Gott mehrmalen, seine Allmacht zu zeigen, der Welt gegeben. Es ist nit an der Größe gelegen, sonsten hätte der Goliath dem David den Rest gegeben, allwo doch das Widerspiel begegnet. In der Insel Senno ist ein todter Leib gefunden worden, dessen Hirnschal zwei Eimer Wasser gehalten. In Afrika, neben der Stadt Utica, am Gestad des Meeres, hat man einen Menschenzahn gefunden, welcher so groß, daß man unschwer daraus hat schließen können, daß dieser hundertmal seye größer gewest, als ein anderer Ordinari-Mensch. […]

Read more…

Waldeseinsamkeit.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Doch in Waldes grünen Hallen Rast ich dann noch manche Stund, Nur die fernen Nachtigallen Schlagen tief aus nächt'gem Grund. Und es rauscht die Nacht so leise Durch die Waldeseinsamkeit, Und ich sinn auf neue Weise, Die der Menschen Herz erfreut. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Einsamkeit ist der Preis der modernen Gesellschaft als Antwort auf die ornamentale Fülle der Opera seria setzte Christoph Willibald Gluck bei seiner Opernreform auf eine Konzentration der Handlung. An den Theatern in Basel und Luzern sind Neuproduktionen von zentralen Werken beider Komponisten zu erleben. Eine Gemeinsamkeit: Den Instrumentalpart spielen jeweils Barockensembles auf historischen Instrumenten. Die 1727 in Venedig uraufgeführte Oper Orlando furioso von Antonio Vivaldi basiert auf dem gleichnamigen Epos des Dichters Ludovico Ariosto. Die Geschichte des Helden, der wahnsinnig wird, weil er nicht verwindet, dass die begehrte Angelica einen anderen liebt, gehört zu den Lieblingsstoffen der Barockoper. Seinen Ariost kann man in Basel aber getrost zu Hause lassen, denn der australische Regisseur Barrie Kosky erzählt die Geschichte von Liebe und Eifersucht aus heutiger Sicht. Vivaldis Oper ist für Kosky in erster Linie erotisch und obsessiv. Laszive Reize und viel Bewegung sind für ihn die theatralischen Mittel, um auf der Bühne ein Äquivalent zu jener Spannung zu erzeugen, die von Vivaldis Musik ausgeht. Musiziert wird in der Aufführung am Theater Basel, die in über drei Stunden eine Fülle von prachtvollen Arien ausbreitet, in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis auf historischen Instrumenten. Das Barockorchester La Cetra spielt unter der Leitung von Andrea Marcon farbenreich und ausdrucksstark. Es bildet gemeinsam mit den im Barockgesang erfahrenen Sängerinnen und Sängern das Kraftzentrum des Abends. u hier, o ewge Glorie des Vaterlands,Des deutschen Scepters herrlichster Fürst und Held,Du Schöpfer nie gewagter Thaten,Kämpfer des Lichts und der bessern Wahrheit,Der größer als der Sieger der Hydra einst,Der sichtbaren, mit schrecklicherm Feinde rang,Mit giftgerm Ungeheur, mit blutgerm;Ohne Gestalt und verwundbar WesenTrug es so viel der Häupter, der streitenden,Als Herzen athmen, flammende Nahrung sogsIm Osten, Schweif und DrachenflügelSchlug den zertretnen, zermalmten Abend. Des Rachens unersättlicher Schlund am StrandDes Tibers gähnt er, Throne zertrümmert er,Ein groß Jahrtausend war sein Leben,Rühmt er nicht selbst sich des Himmels Wächter, So dünkt mir, spricht weissagend der Geist; doch längstGrollt ihm der Priester, grollt ihm die Mutter selbst,Die allbarmherzge, nicht mehr; friedlichRuhet im Tempel des Kaisers Asche. Und fern vom goldnen Altar erschallt der ChorZu Friedrichs Einsamkeit und des Vaters Sarg,Als wollt er ihren Zorn, als wollt erReuig den rächenden Gott besänftgen. […]

Read more…