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XIV. Makel.

Man spricht von einem Spiegel, der duldet keinen Rost;
Und eine Blume giebt es, die knickt ein einz'ger Frost;
Ein Kleinod, das nur einmal die Kunst des Meisters schuf,
Sich, Spiegel, Blume, Kleinod, das ist - der gute Ruf.

Dort steht ein Bilderkrämer, vom allem Volk umdrängt;
Vom Faustus hat er Thaten im Holzschnitt ausgehängt.
Auf dieser Bilder einem frisst Faust ein Fuder Heu,
Das Bild, wie Faust den Rosskamm betrügt, hängt gleich dabei.

Und Faustus geht im Zimmer ingrimmig, wild umher.
"Wer thut mir solchen Schimpf an, solch ungeheuern, wer?
Ich, ein gemeiner Gauner, der Gaukelkünste treibt?
Ich, Faustus? Der den Geistern der Nacht Gesetze schreibt?!" -

"Geh, Wagner! Eile! Fliege! Abkauf ihm seinen Kram!
Erstick' die freche Lüge! Weh! Mich erstickt die Scham!
Mephisto!!" - und der Diener ist gleich dem Ruf zur Stell';
"Fluch Dir, Du tückischlistger, Du teuflischer Gesell!"

"Bewahrst Du so den Ruhm mir? Verhöhnst Du meine Macht?
Und was mich tief erniedrigt, dess hast Du nimmer Acht!
Fort! Reisse den in Stücken, der mir die Ehre stahl!
Umgarn' ihn, halt' ihn, quäl' ihn mit Deiner ärgsten Qual!"

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Römische Literatur - Erste Periode.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Die bei den Römern vorhandenen mannigfachen Keime einer nationalen Literatur sind an selbständiger Ausbildung verhindert worden durch das seit Mitte des 3. Jahrhundert vor Christus beginnende Eindringen der vollentwickelten griechischen Literatur. In der unter diesem Einfluß entwickelten römischen Literatur lassen sich vier Perioden unterscheiden. Die erste Periode beginnt mit Livius Andronicus, einem Griechen, dessen Übertragungen griechischer Dramen und der Homerischen Odyssee den ersten Anstoß zur Entwickelung einer sich ganz an griechische Muster anschließenden Kunstpoesie gab. Dann fand in der Nacht auf den 28. Juli eine Rotation statt: Auf den ukrainischen Positionen in Schirokino wurden die Kämpfer des Strafbataillons Donbass gegen Marineinfanteristen ausgetauscht. Positionen der Milizen gibt es in Schirokino schon seit längerer Zeit nicht mehr. Dannews. info: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) Unter Vorspiegelung einer Rotation der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte führt das Kommando der ATO eine Konzentration von Truppen im Bereich von Schirokino durch, wo mit dem Ziel des Verdeckens ihrer Handlungen abschreckender Granatbeschuss auf die nachts-Beobachter erfolgt. Neben massiven Verlagerungen von leicht gepanzerten Transportfahrzeugen nach Nowokalinowo und Werchnetroizkoje wurde südlich von Kurachowo in Annowka (20 km von der Kontaktlinie) die Stationierung von sechs 152mm-Geschützen 2AS6 Giazint-B beobachtet. Das Feuer erfolgte aus einem Abstand von wenigen Dutzend Metern. Das französische Außenamt hat den Besuch bereits als Verstoß gegen das Völkerrecht eingestuft. Am 27. Juli war eine Patrouille der nachts-Mission in Schirokino mit Schusswaffen und Granatwerfern beschossen worden, der Leiter der Patrouille wurde verwundet. Das ukrainische Außenministerium bezeichnete die Visite als Missachtung der staatlichen Souveränität der Ukraine und eine bewusste Verletzung ukrainischer Gesetze. Wie zuvor mitgeteilt worden war, haben eine Gruppe italienischer Parlamentarier der Fünf- Sterne-Bewegung, ein Senator der italienischen Partei Lega Nord und weitere europäische Politiker vor, ebenfalls die Krim zu besuchen. […]

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Woran ich kranke.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Das ist's, woran ich kranke: Wie fest auch Sinn und Rat - ach, stets ist der Gedanke mir größer als die Tat! - Mag ich in Träumen schauen mir Söller und Prunkgemach, das goldene Schloß zu bauen, ist meine Hand zu schwach. Wahrer Erfolg und die Ohnmacht der Gedanken. Aber auch in seiner tatsächlichen Wahrheit gesehen und beurteilt, bietet dieser Zeitvertreib einen eigentümlichen Beleg zu dem Leben in Gedanken und Abstrahieren von der Wirklichkeit. Der König erfaßt dabei den Gedanken, die Reise an einen bestimmten Ort zu Pferde zu machen, berechnet die Distanzen im Verhältnis zum Umfange der Reitbahn und reitet dann mehrere Nächte hintereinander von 8 Uhr abends bis 2, 3 Uhr früh, gefolgt von einem Reitknecht, in der Bahn fort und fort rund herum, ein jedes Pferd so lang es gehen kann, hält nach einigen Stunden an und läßt sich in die Bahn ein frugales Souper bringen und reitet dann wieder weiter, bis er nach der Distanzberechnung an seinem Reiseziel angelangt ist. Der Reitknecht, der letztlich mit dem Könige in der Reitbahn von München nach Innsbruck geritten war, erhielt für diese Begleitung eine goldene Uhr mit Kette. Wer weiß, dachte ich, welchen wirren Gedanken nun dies arme, umdunkelte Hirn ausgebrütet hat! Aber als er nach wenigen Minuten wieder erschien, konnte ich schon von ferne erkennen, wie grundlos meine Besorgnis gewesen. Schwer bepackt kam der Greis daher, über den Schultern ein Bärenfell, in der Hand eine Provianttasche. Er breitete das Fell auf die Erde hin, dicht an das Feuer, und lud mich durch eine Gebärde ein, es als Ruhelager zu benützen. Ich nahm die Freundlichkeit dankend an, fügte jedoch hinzu, daß die Bemühungen nicht notwendig gewesen, ich sei den Aufenthalt im Walde gewohnt. Und daraufhin überflog ein Ausdruck seine Züge, wie ich ihn in diesem verdüsterten, in Leid erstarrten Antlitz nimmer für möglich gehalten hätte; gutmütiger, neckender Spott lächelte aus Blick und Mienen. Das verschwand blitzschnell, aber sein Tun blieb ein freundliches. Er öffnete seine Vorratstasche und breitete ihren Inhalt vor mir aus: geräuchertes Wildbret, ein Stück Ziegenkäse, harten Maiskuchen und Haferbrot. […]

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Dresden Barock.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Die Stadt Dresden ganz barock auf Bildern und Büchern schildern. Scharrt mein Reisestock habe Angstzu verwildern - August der Starke und Paris sind weit von Walter von der Vogelwies. Gas und Miete mit Geld so ungeduldig und gegen Dresden billig – das tolle Welt- und Großstadtleben zermürbt mich ganz und gar. Würzen nicht weit die Stadt. Tausend Dank den Dresdener Verehrern! Doch fort von Dresden! Meine Sehnsucht weht nach einer Stadt, die nur aus Oberlehrern und aus Gemütlichkeit besteht. Aber aus was Wurzel ein solches übles Kraut? Es ist eine kleine Zeit angestanden, daß solches unter der ganzen Armee ist lautmährig worden, welches dem vermessenen Absalon ein gewünschter Handel gewesen ist; denn er hiedurch dem Volk gezeigt, was sie, für einen saubern König haben, und die Sache so weit gebracht, daß fast Jedermann ihm anhängig geworden, und den David verlassen. Wann einer kommt von den Schafen zu dem Schaffen, und zwar zu schaffen über ein ganzes Königreich, das ist keine geringe Sache; wann einer kommt von den Hütten zu dem Hüten, und zwar hüten Land und Leut, das ist keine schlechte Sache; wann einer kommt vos der Heerde zum Herschen, und zwar über Städte und Provinzen, das ist keine gemeine Sache. Von was Hammer ist ein solcher großer Jammer geschmiedet worden? Alles dieses Elend, und all dieser Gemein-Aufruhr hat keinen andern Ursprung gehabt, als die Offenbarung geheimer Sachen. Warum aber gleich an die Stirn? warum nit auf die Brust? oder anderwärts hin? Wann nun der Mensch aufs wenigst 28 oder 32 Zähn, so folgt, daß ein solcher einen ganzen Zentner Zähn im Maul gehabt. Damit dürfen jedoch die Dünste und der Rauch nicht verwechselt werden, indem die erstern dann aus den Dämpfen entstehen, wenn dieselben bereits anfangen, aus ihrem luftförmigen oder elastischflüssigen Zustande in den tropfbarflüssigen zurückzugehen, wie zum Beispiel Wasserdämpfe, welche an die kalte Luft treten und darin als weißer Nebel sichtbar werden, während Dämpfe stets durchsichtig und von farblosen Flüssigkeiten auch farblos sind. Der Rauch endlich besteht aus kleinen Theilchen fester Körper, welche ein heißer Luftstrom blos mechanisch mit fortreißt. […]

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Herz in wilder Glut, Saus und Braus und Fackelglanz und Kerzenschein;.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Was treibt und tobt mein tolles Blut? Was flammt mein Herz in wilder Glut? Es kocht mein Blut und schäumt und gärt, und grimme Glut mein Herz verzehrt. Das Blut ist toll und gärt und schäumt, weil ich den bösen Traum geträumt; es kam der finstre Sohn der Nacht, und hat mich keuchend fortgebracht. Er bracht mich in ein helles Haus, wo Harfenklang und Saus und Braus, und Fackelglanz und Kerzenschein; ich kam zum Saal, ich trat hinein. Das war ein lustig Hochzeitfest; zu Tafel saßen froh die Gäst'. Und wie ich nach dem Brautpaar schaut, O weh! mein Liebchen war die Braut. Der Park wurde in den 30er Jahren vom Spanier José Paronella gebaut. Außerdem hat sich der japanische Anime-Produzent Hayao Miyazaki vom Paronella Park inspirieren lassen, als er den Film Castle in the Sky zeichnete. Der Einwanderer schaffte sich im Regenwald ein kleines Paradies mit Tennisplätzen, einem großen Ballsaal, der von spanischen Schlössern inspiriert wurde, einem Kino und vielen anderen Einrichtungen. Hier wurden mehrere Szenen für den Film Sniper aus dem Jahr 1993 gedreht. Ich würde gerne wieder hin reisen, um zu sehen, wie der Park heute aussieht. Da sich Paronella Park mitten in den Tropen befindet, gibt es dort oft schwere Zyklone. Die Anlage ist umgeben von tropischem Regenwald und traumhaften Wasserfällen. Ich habe Paronella Park im Jahr 2006 und noch mal 2010 besucht und in der Zwischenzeit hat sich durch die Witterung eine Menge verändert. Tief im Australischen Regenwald, ca. 1, Stunden südlich von Cairns befindet sich der Paronella Park. Paronella Park ist eine traumhafte Filmkulisse. Langweilig wird es hier nie, egal wie das Wetter ist. Mit mehr als 1,8 Millionen Einwohnern ist Wien die größte Stadt in Österreich. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Wien die siebtgrößte Stadt der Europäischen Union und nach Berlin die zweitgrößte deutschsprachige Stadt. In der internationalen Mercer-Studie belegte Wien im Jahr 2014 unter 221 weltweiten Großstädten zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz. Einer anderen Studie aus dem Jahr 2012 nach zählt Wien zu den reichsten Städten der Welt. […]

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