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XIV. Makel.

Man spricht von einem Spiegel, der duldet keinen Rost;
Und eine Blume giebt es, die knickt ein einz'ger Frost;
Ein Kleinod, das nur einmal die Kunst des Meisters schuf,
Sich, Spiegel, Blume, Kleinod, das ist - der gute Ruf.

Dort steht ein Bilderkrämer, vom allem Volk umdrängt;
Vom Faustus hat er Thaten im Holzschnitt ausgehängt.
Auf dieser Bilder einem frisst Faust ein Fuder Heu,
Das Bild, wie Faust den Rosskamm betrügt, hängt gleich dabei.

Und Faustus geht im Zimmer ingrimmig, wild umher.
"Wer thut mir solchen Schimpf an, solch ungeheuern, wer?
Ich, ein gemeiner Gauner, der Gaukelkünste treibt?
Ich, Faustus? Der den Geistern der Nacht Gesetze schreibt?!" -

"Geh, Wagner! Eile! Fliege! Abkauf ihm seinen Kram!
Erstick' die freche Lüge! Weh! Mich erstickt die Scham!
Mephisto!!" - und der Diener ist gleich dem Ruf zur Stell';
"Fluch Dir, Du tückischlistger, Du teuflischer Gesell!"

"Bewahrst Du so den Ruhm mir? Verhöhnst Du meine Macht?
Und was mich tief erniedrigt, dess hast Du nimmer Acht!
Fort! Reisse den in Stücken, der mir die Ehre stahl!
Umgarn' ihn, halt' ihn, quäl' ihn mit Deiner ärgsten Qual!"

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Römisches Kunstepos zum Schulgebrauch.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Den Anfang des römischen Kunstepos bezeichnen ebenfalls Livius Andronicus und Nävius, von denen jener die Odyssee zum Schulgebrauch übersetzte, dieser den ersten Punischen Krieg beschrieb, beide in dem einheimischen saturnischen Versmaß. Eigentlicher Schöpfer des römischen Epos ist Ennius, der mit seinen Roms Geschichte bis auf seine Zeit behandelnden "Annales" den griechischen Hexameter einbürgerte. Auf seiner Reise nach Süden berührt er Mittelamerika und namentlich Westindien, vielleicht auch die nördlichen Länder Südamerikas; doch scheint er nicht bis nach Brasilien vorzudringen. Wie Audubon sagt, ist es unmöglich, ein von diesen Vögeln nicht bewohntes Feld aufzufinden. Dem Unbeteiligten gewährt die Beobachtung des von allen Landleuten bitter gehaßten Paperlings Vergnügen. Die Geselligkeit der Tiere wird auch während der Brutzeit nicht aufgehoben; ein Paar wohnt und brütet dicht neben dem andern. Das Nest wird auf oder hart über dem Boden ohne große Sorgfalt, jedoch immer zwischen Gras oder Getreidehalmen angelegt und selbstverständlich zum Mittelpunkte des Wohngebietes eines Paares. Während nun die Weibchen sich dem Fortpflanzungsgeschäfte hingeben, treiben sich die Männchen im neckenden Wetteifer über dem Halmenwald umher. Eines und das andere erhebt sich singend in die Luft und schwingt sich hier in eigentümlichen Absätzen auf und nieder. Das Lied des einen erregt alle übrigen, und bald sieht man eine Menge aufsteigen und vernimmt von jedem die anmutig heitere Weise. Mit Recht rühmen die Nordamerikaner den Gesang dieses Vogels; er genügt selbst dem verwöhnten Ohr eines deutschen Liebhabers. Die Töne sind reich an Wechsel, werden aber mit großer Schnelligkeit und anscheinender Verwirrung ausgestoßen und so eifrig fortgesetzt, daß man zuweilen den Gesang von einem halben Dutzend zu vernehmen glaubt, während doch nur ein einziger singt. Eine Vorstellung kann man sich nach Wilson von diesem Gesange machen, wenn man auf einem Pianoforte rasch nach einander verschiedene Töne, hohe und tiefe durcheinander, ohne eigentliche Regel anschlägt. Aber die Wirkung des ganzen ist gut. Recht häufig singt das Männchen übrigens auch im Sitzen und dann unter lebhafter Begleitung mit den Flügeln, nach Art unsers Stares. In seinen Bewegungen zeigt sich der Paperling als sehr gewandter Vogel. Sein Gang auf dem Boden ist mehr ein Schreiten als ein Hüpfen, sein Flug leicht und schön. Zudem versteht er es, in seinem Halmenwald auf- und niederzuklettern, trotz eines Rohrsängers. […]

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Zaubermantel.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Auf, auf, zu frischem Leben! Fort in die weite Welt, wo nicht solch bittrer Unmuth die Freuden Dir vergüllt! Zu frohen Hochzeitfesten, zu Reigen und Turnier! Von allen schlimmen Gästen ist Gram der schlimmste mir. So spricht zu Faust Mephisto, zu dem gebeugten Mann, der seines Namens Makel noch nicht vergessen kann. Der seines Stolzes Glanzschild entehrt sieht und befleckt, und sich so weit vom Ruhmziel, das er sich ausgesteckt. Ihr scheint mir reiselustig, und reisefertig gleich, Verlangt Ihr eine Lustfahrt, so theil' ich sie mit Euch! In der Moderne haben sich das Reformtum und auch rational bestimmte orthodoxe distanziert, da dieses an Magie und Mystik festhalte. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und z. B. von Gershom Sholem und Max Grundwald erforscht. Die ersten derartigen Bahnen erbauten in Amerika Marsh, darunter die auf den Mount Washington in New Hampshire mit 375 pro Mille Gefälle, und in Europa Riggenbach, nämlich die von Viznau auf den Rigi, welchen Bauten mehrere andre, z. B. auf den Kahlenberg bei Wien, neuerdings auf den Drachenfels, Niederwald etc. folgten. Wetlis System, bei dem eine Triebwalze mit schraubenartigen Felgen sich auf keilförmig aneinander stoßende Schienen stützt, wird infolge eines Unglücksfalls bei der Probefahrt auf der ersten derart gebauten Bahn nicht angewendet. Erleben Sie das Weltnaturerbe - Bis 1892 war dieser Wald noch sächsischkurfürstliches Jagdgebiet. Der Name Massenei kann von dem oberwendischen Wort mjezown für Grenze oder der Waldmast für Schweine (Masterei) abgeleitet sein. In Kriegszeiten dienten die Massenei den Einwohnern der Umgebung als Zufluchtsort. Die Landesherren gingen in der Massenei zur Jagd. Bis 1892 wurde die Massenei vom König für die Jagd genutzt. Am 11. August 1929 wurde die Waldidylle westlich der Bornematzenbrücke eingeweiht. Am 04.07.1929 vernichtete eine Naturkatastrophe etwa 21.000 Festmeter Holz. Am 23.07.1935 wurde das Masseneibad eingeweiht. Von 1961 bis 1991 befanden sich am Kreuzungsbereich "Kleiner Stern" eine Fla Raketenstellung der NVA in einem 360 Hektar Sperrgebiet. Der Masseneiwald mit den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist Landschaftsschutzgebiet. Jetzt ist die Kreuzung am kleinen Stern der Ausgangspunkt des Sagenwanderweges. […]

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Lust und Wein, Liebe drein, lobt die Fröhlichkeit.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Töne, frohe Leier, töne Lust und Wein! Töne, sanfte Leier, töne Liebe drein! Wilde Krieger singen, Haß und Rach' und Blut in die Laute singen, ist nicht Lust, ist Wut. Zwar der Heldensänger sammelt Lorbeern ein; ihn verehrt man länger. Lebt er länger? Nein. Er vergräbt im Leben sich in Tiefsinn ein: Um erst dann zu leben, wann er Staub wird sein. Lobt sein göttlich Feuer, Zeit und Afterzeit! Und an meiner Leier lobt die Fröhlichkeit. Dafselbe gelangte unter ihm zu hoher Blüthe. Die durch das sächsische Schulgesetz von 1873 bedingte Neuordnung, besonders die Einrichtung der durch dieses Gesetz geforderten Fortbildungsschulen ging unter seiner kräftigen Mitwirkung rasch und befriedigend von statten. Auch entwarf er eine neue, im wesentlichen noch heute gültige Localschulordnung für die evangelischen Volks- und Fortbildungsschulen der Stadt. Ebenso verdanken ihm das städtische Kirchenwesen und die Turnvereine der ganzen Gegend vielfache Anregung und Förderung. Im Sommer 1887 wurde er in Anbetracht seines hohen Alters auf seinen Antrag in den Ruhestand versetzt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in körperlicher und geistiger Frische in seinem Landhause in Blasewitz bei Dresden, wo er, nachdem er 1892 im Kreise der Seinen den 80. Geburtstag und das goldene Ehejubiläum gefeiert hatte, am 1. April 1893 starb. Sein Grab befindet sich auf dem alten Annenfriedhofe in Dresden. Auch wenn man z. B. nur 2 Stationen mitfährt, zahlt man den vollen Preis, als wolle man bis zur Endstation fahren. Alle paar Stationen wird der Preis dann billiger, da die Reststrecke kürzer wird. Deshalb sollte man an den Säulen die Strecke ablesen um zu sehen, wo man sich befindet und wo man hin will. Man sucht sich dann den Bus, der die kürzere Reststrecke hat. Da die Preise grundsätzlich sehr günstig sind, spart man jedoch nicht sehr viel. Man sollte nur nicht einen Bus erwischen, der durch einen der Tunnel fährt, wenn man beabsichtigt vorher auszusteigen. Da die Tunnel gebührenpflichtig sind, sind diese Busse deutlich teurer. Diese letzte Blüte des Neuplatonismus dauerte bis ins frühe 6. Jahrhundert. Daneben war auch Alexandria, wo Plotin studiert hatte, ein bedeutendes Zentrum des spätantiken Neuplatonismus. […]

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Es ist der Nil! .

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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die Erzählungen der Araber waren genau! Sie sprachen von einem Flusse, in welchen der Ukerewe-See sich nach Norden zu ergösse: dieser Fluß existirt, wir fahren ihn hinunter, er fließt mit einer Geschwindigkeit, die sich mit unserer eigenen Schnelligkeit vergleichen läßt; und dieser Wassertropfen, welcher zu unsern Füßen verrinnt, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit den Fluthen des Mittelmeers vereinigen! Es ist der Nil! Walpurgisnacht ging der Hexenbesenpreis an Catrin, ein Weihnachtsbild mit Familie. Es werde sein Glück sein. Das Männlein geht voran, furchtlos folgt der Postknecht. Da öffnet sich plötzlich der Berg. Ein weiter und hellerleuchteter Gang liegt vor ihnen. Beide treten ein. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

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