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XIV. Makel.

Man spricht von einem Spiegel, der duldet keinen Rost;
Und eine Blume giebt es, die knickt ein einz'ger Frost;
Ein Kleinod, das nur einmal die Kunst des Meisters schuf,
Sich, Spiegel, Blume, Kleinod, das ist - der gute Ruf.

Dort steht ein Bilderkrämer, vom allem Volk umdrängt;
Vom Faustus hat er Thaten im Holzschnitt ausgehängt.
Auf dieser Bilder einem frisst Faust ein Fuder Heu,
Das Bild, wie Faust den Rosskamm betrügt, hängt gleich dabei.

Und Faustus geht im Zimmer ingrimmig, wild umher.
"Wer thut mir solchen Schimpf an, solch ungeheuern, wer?
Ich, ein gemeiner Gauner, der Gaukelkünste treibt?
Ich, Faustus? Der den Geistern der Nacht Gesetze schreibt?!" -

"Geh, Wagner! Eile! Fliege! Abkauf ihm seinen Kram!
Erstick' die freche Lüge! Weh! Mich erstickt die Scham!
Mephisto!!" - und der Diener ist gleich dem Ruf zur Stell';
"Fluch Dir, Du tückischlistger, Du teuflischer Gesell!"

"Bewahrst Du so den Ruhm mir? Verhöhnst Du meine Macht?
Und was mich tief erniedrigt, dess hast Du nimmer Acht!
Fort! Reisse den in Stücken, der mir die Ehre stahl!
Umgarn' ihn, halt' ihn, quäl' ihn mit Deiner ärgsten Qual!"

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Seele am Meer.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Ich stehe am Meer - und wie das Meer schweigt auch mein Herz, es flutet darin keine Woge mehr in Lust, in Schmerz. Mit der sinkenden Sonne schlossen sich die Blüten der Hoffnung zu und über der Seele Dämmerung liegt Todesruh'. Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH So gelingt die wahre Liebe: Ein Herz und zwei Seelen. Die Enstehungsmechanismen müssen also weiter erforscht werden. Indes sei in den letzten Jahren damit begonnen worden, versuchsweise Warnungen vor Freak Waves herauszugeben, berichtet Rosenthal. Siehe dazu Vulcan auf wikipedia und die Website der Stadt. Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Zum Beispiel produziert das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage im englischen Reading globale Vorhersagen des Wellengangs, in denen die Wahrscheinlichkeit von Freak Waves berechnet wird. Fortschritte gibt es auch bei der Beobachtung der Riesenwellen. Liebe ist so köstlich, wie der schönste Wein, geniesse Ihn. Wer unter den Guten lebt, den lehrt Mitleid lügen. Radarsatelliten wie der TerraSAR-X vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt vermögen den Seegang mit einer Auflösung von 1 bis 6 Metern zu scannen. Doch für eine Detektion, die zu brauchbaren Warnungen ausreichen würde, müssten solche Satelliten ein größeres Gebiet abdecken und häufiger die gleiche Gegend überfliegen, als es derzeit der Fall ist. Er ist in der Liebe ebenso blind wie du bedenke das stets! So bleibt Seeleuten bisher nichts anderes übrig, als Gegenden mit besonders hohem Wellengang, in denen Freak Waves auftauchen könnten, vorsichtshalber zu meiden. Also der Kritiker meiner vergilbten Zeitschrift fußte auf jenem Axiom und wandte es praktisch auf den conkreten Fall an. Obgleich für Plastik wohl dasselbe gilt wie für die Seele. Daß ichs nur gleich gestehe: er ließ kein gutes Haar an Wolfgangs Römischen Sünden. Seine catonische Moral fand die Offenheit, mit welcher der Dichter sein Verhältniß zu Faustina behandelt, cynisch, da es klar schroffurtheilende Kunstrichter als unzulänglich, sintemalen die ewigen Sittengesetze zu allen Zeiten die gleichen seien. Als auch das nicht mehr satt machte, zogen sie das Los. Wie der Donner dem Blitz, so folge in der Seele des correkt organisirten Menschen die Entrüstung dem moralischen Verstoße ganz unabhängig von den Schwankungen einer äußerlichen Mode. Dieses angeborene Sittlichkeitsgefühl könne zwar momentan getrübt, aber nie wesentlich modificirt werden. Wer sähe dein Lächeln und schmelze nicht vor Thränen? Wo wäre Zukunft und Vergangnes näher beisammen als bei dir? Johannes Wolfgang von Goethe sei also trotz seiner großen dichterischen Begabung ein unmoralischer Autor und verdiene von wohlgesinnten deutschen Familienvätern fürderhin nicht mehr gelesen zu werden. […]

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Ionische Schule, ionische Philosophie.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Im asiatischen Ionien regte sich zuerst unter den Griechen der Geist des philosophischen Forschens, ging von der Frage über die Entstehung u. den Grundstoff der Welt aus u. suchte die Auflösung derselben durch Erfahrung und Reflexion in der Materie. Der Ionischen Schule gehören an: Thales, Anaximander, Pherekydes Anaximenes. G. Ritter, Geschichte der ionische Philosophie, Berlin 1821. In neueren Zeiten lebte die ionische Philosophie in Verbindung mit dem Atomistischen System wieder auf durch Berigard, Magnenus, Sennert und Gassendi. In der Sonne getrockneter Fisch war eben genauso wie frischer auch nicht das Richtige. Der Südturm mit 137 m macht den Steffl zum siebthöchsten sakralen Bauwerk der Welt. Als Gegenleistung muss Spiegel sich schlachten lassen, sobald er fett genug ist. Sie bildet den Schluss des ersten Bandes der 1856 erschienenen Novellensammlung Die Leute von Seldwyla. Am 03.06. Die Aussicht entschädigt jedoch für den damit verbundenen Muskelkater. Dabei rollen mehrere tausend Inlineskater einen Parcours auf gesperrten Straßen durch die Stadt. Weitere Festivals und Veranstaltungen im Sommer sind das Dresdner Kunstfest, die Kulturnacht und das Nachtskaten, das vielfach im Sommer freitags stattfindet. Er zählt zu den Top-Ten der höchsten Kirchen weltweit. Dann kommen alle seine Neuanschaffungen dran: der Branntweinverkäufer ist zugleich Pfandleiher. Weiter geht es nun während Ihrer Donaukreuzfahrt in Richtung Ungarn. Hätte Wien nur ein Wahrzeichen so wäre es mit Sicherheit der Stephansdom. Wie zum Hnochzeitzuge, so werden auch zu Leichenbegängnissen die Tiere eingereiht. Da saß er, total verschreckt, aber zum Glück unverletzt und wohlbehalten unter einem Auto! Nördlich von Budapest ändert die Donau unvermittelt ihren Lauf und biegt nach Süden ab. Soll ich meine kurze Frist nicht auf die Art verbringen, die mir am angenehmsten ist? Während man den Nordturm hochfahren kann, muss man den Südturm über eine schmale Wendeltreppe erkunden. Auf der Heimfahrt stand ein roter Korb mitten auf der Straße. Als wir wieder aus dem Lokal traten schüttete es unerwartet wie aus Kübeln. […]

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Kein Dichter.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Umsonst! das ist nun einmal so, Kein Dichter reist inkognito, Der lust'ge Frühling merkt es gleich, Wer König ist in seinem Reich. Mein wunderliches und vielleicht grillenhaftes Halbinkognito bringt mir Vorteile, an die ich nicht denken konnte. Genug, ich habe meinen Willen und entgehe der unendlichen Unbequemlichkeit, von mir und meinen Arbeiten Rechenschaft geben zu müssen. Im Hotel wird die Kaiserin, so feierlich es geht, aufgebahrt. Hofrat Reiffenstein fand sich auch in diese Grille; da er aber den Namen, den ich angenommen hatte, aus einer besondern Ursache nicht leiden konnte, so baronisierte er mich geschwind, und ich heiße nun der Baron gegen Rondanini über, dadurch bin ich bezeichnet genug, um so mehr, als der Italiener die Menschen nur nach den Vornamen oder Spitznamen benennet. Tristan ist bei dem Kampf gegen Morold schwer verwundet worden. Als Tristan ihr jedoch in die Augen blickt, verliebt sie sich in ihn und lässt das Schwert sinken. Ein besonderes Vergnügen machte es ihr dabei, daß Friedrich ihn des Landes verwiesen hatte. Da sich jedermann verpflichtet, zu ignorieren, wer ich sei, und also auch niemand mit mir von mir reden darf, so bleibt den Menschen nichts übrig, als von sich selbst oder von Gegenständen zu sprechen, die ihnen interessant sind, dadurch erfahr' ich nun umständlich, womit sich ein jeder beschäftigt, oder was irgend Merkwürdiges entsteht und hervorgeht. Chronologisch stimmt die Darstellung der Reise, die Goethe weitgehend inkognito unternahm, mit seinen Tagebuchaufzeichnungen überein, ist im Gegensatz zu diesen aber stilisiert und von allzu persönlichen Kommentaren gereinigt. Außerdem konnte sie so dem König, wenn auch ohne dessen Wissen, ein Schnippchen schlagen! Sie beschließt, den Wehrlosen mit dessen Waffe zu töten. Dabei beginnen sich im Laufe des Werks Adressaten herauszukristallisieren: Die ersten Teile sind an keinen bestimmten Leser gerichtet, später wendet er sich explizit an seine Freunde, schließlich an konkrete Personen. Trotz der intensiven nachträglichen Überarbeitung bewahrt die Italienische Reise jedoch die Tagebuchform. Bruder Hödur bot ihm an, ihr Haushofmeister zu werden und sie sofort auf der Reise zu […]

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Wolkenfetzen im Hurrikan.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Dämmrige Finsternis schäft über der Region. Es wird weich, knapp heiß, Beginn Dezember. Höllisches Dröhnen beginnt ebenso wie liefert eine Kalte Jahreszeit von den Felsen. Wie ein besonderer Chor grollt er über die Häuser. Die Bäume biegen wie auch recken sich ebenso wie erhaschen unter seinem Rütteln, alte Äste brechen zu Boden, welches faul, zu lausig und kraftlos ist, knickt wie dünnes Röhricht. In der Teufe des Himmels zucken die verlöschenden Himmelpunkte hinter zerrissenen Bewölkung, die wie Flaum hiervon geweht wird. Die Gesamtheit was absolut nicht niet- und nagelfest ist räumt er auf. Der Mond wird davon liebkost ebenso wie verkriecht sich nach gemeinsam gewehten Wolkenstücken. Er stellte bisher kaum etwas gefrühstückt als einige Schneeflocken, die ihm ins Mündchen geflogen, wie er sah noch geringer ab, wo das kärgste Mittagbrot herwachsen muss. Das Fechten fiel ihm äußerst schwierig, ja schien ihm durchweg unmöglich, weil er über seinem dunklen Sonntagskleide, das sein einziges war, den großen weiten dunkelgrauen Radmantel trug, mit dunklem Sammet ausgeschlagen, der seinem Träger ein exzellentes wie auch romantisches Aussehen verlieh, alldieweil deren lange Zeit dunkle Haupthaare sowie Schnurrbärtchen sorgfältig gehalten wurden sowie er sich blasser, aber regelmäßiger Gesichtsform erfreute. Und die eher kleine Gerda ging ganz sicher und frischen Mutes vorwärts. Schneeflocken wie schneeweiße Mücken Fahren in Treffen quer im Sturmwind. Die Schneiderin trug in der Tasche nichts als einen Fingerhut, welchen er, in Abwesenheit einer Münze, stets unter einen Fingern drehte, wenn er der Kälte wegen die Hände in deine mickrigen Hosen rammte, wie die Finger schmerzten ihm hübsch von diesem Wenden und Reiben. Denn er hatte auf Grund des Fallimentes irgendeines Seldwyler Schneidermeisters seinen Arbeitslohn mit der Literatur gleichzeitig verlieren wie auch auswandern müssen. Trefflich, ich liebte den Schnee, seit ich zu denken konnte. An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Autobahn nach Goldach, einer kleinen Gegend, die nur wenige Stunden von Florenz an der Elbe weit weg ist. […]

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