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Weinend Kind, das die Mutter seufzend wiegt

Ruhm ist ein schöner Festschmuck, ein glänzendes Kleinod,
Im Leben eine Krone, ein Ehrenkranz im Tod.
Doch eine spröde Daphne, die kalt, als Lorbeer spriesst,
Wenn sie mit Liebesarmen ein glüh'nder Gott umschliesst.

Ja, Wahrheit zeigt die Mythe gar manchem Erdensohn.
Erst nach dem Tode wird ihm der Anerkennung Lohn,
Erst nach dem Tod darf spriessen der Lorbeer seinem Geist;
Erst dann wird er gepriesen, wenn sein Mund nichts mehr preist.

Und Faustus, wie sein Ruhm auch die Länder überflog,
Wünscht oft zurück das Glück sich, um das er sich betrog.
Wie demuthvoll sich neigen vor ihm auch Alt und Jung,
Für seine Wünsche findet er nie Befriedigung.

Oft sitzt er in Gedanken zu mitternächt'ger Zeit,
Auch Wagner von sich schickend, der rastlos dienstbereit,
Und seinen Busen quälet, was nie verscheucht ein Lob,
Was Keinem er erzählet, was nie sein Zauber hob.

Unruh, Du klopfst im Busen, die Todtenuhr im Holz;
Vor Deiner Nachterscheinung erbleichen Macht und Stolz.
Du bist ein krächzend Leichhuhn, das übern Friedhof fliegt;
Ein weinend Kind, das schlaflos die Mutter seufzend wiegt.

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Römisches Kunstepos zum Schulgebrauch.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Den Anfang des römischen Kunstepos bezeichnen ebenfalls Livius Andronicus und Nävius, von denen jener die Odyssee zum Schulgebrauch übersetzte, dieser den ersten Punischen Krieg beschrieb, beide in dem einheimischen saturnischen Versmaß. Eigentlicher Schöpfer des römischen Epos ist Ennius, der mit seinen Roms Geschichte bis auf seine Zeit behandelnden "Annales" den griechischen Hexameter einbürgerte. Auf seiner Reise nach Süden berührt er Mittelamerika und namentlich Westindien, vielleicht auch die nördlichen Länder Südamerikas; doch scheint er nicht bis nach Brasilien vorzudringen. Wie Audubon sagt, ist es unmöglich, ein von diesen Vögeln nicht bewohntes Feld aufzufinden. Dem Unbeteiligten gewährt die Beobachtung des von allen Landleuten bitter gehaßten Paperlings Vergnügen. Die Geselligkeit der Tiere wird auch während der Brutzeit nicht aufgehoben; ein Paar wohnt und brütet dicht neben dem andern. Das Nest wird auf oder hart über dem Boden ohne große Sorgfalt, jedoch immer zwischen Gras oder Getreidehalmen angelegt und selbstverständlich zum Mittelpunkte des Wohngebietes eines Paares. Während nun die Weibchen sich dem Fortpflanzungsgeschäfte hingeben, treiben sich die Männchen im neckenden Wetteifer über dem Halmenwald umher. Eines und das andere erhebt sich singend in die Luft und schwingt sich hier in eigentümlichen Absätzen auf und nieder. Das Lied des einen erregt alle übrigen, und bald sieht man eine Menge aufsteigen und vernimmt von jedem die anmutig heitere Weise. Mit Recht rühmen die Nordamerikaner den Gesang dieses Vogels; er genügt selbst dem verwöhnten Ohr eines deutschen Liebhabers. Die Töne sind reich an Wechsel, werden aber mit großer Schnelligkeit und anscheinender Verwirrung ausgestoßen und so eifrig fortgesetzt, daß man zuweilen den Gesang von einem halben Dutzend zu vernehmen glaubt, während doch nur ein einziger singt. Eine Vorstellung kann man sich nach Wilson von diesem Gesange machen, wenn man auf einem Pianoforte rasch nach einander verschiedene Töne, hohe und tiefe durcheinander, ohne eigentliche Regel anschlägt. Aber die Wirkung des ganzen ist gut. Recht häufig singt das Männchen übrigens auch im Sitzen und dann unter lebhafter Begleitung mit den Flügeln, nach Art unsers Stares. In seinen Bewegungen zeigt sich der Paperling als sehr gewandter Vogel. Sein Gang auf dem Boden ist mehr ein Schreiten als ein Hüpfen, sein Flug leicht und schön. Zudem versteht er es, in seinem Halmenwald auf- und niederzuklettern, trotz eines Rohrsängers. […]

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Zaubermantel.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Auf, auf, zu frischem Leben! Fort in die weite Welt, wo nicht solch bittrer Unmuth die Freuden Dir vergüllt! Zu frohen Hochzeitfesten, zu Reigen und Turnier! Von allen schlimmen Gästen ist Gram der schlimmste mir. So spricht zu Faust Mephisto, zu dem gebeugten Mann, der seines Namens Makel noch nicht vergessen kann. Der seines Stolzes Glanzschild entehrt sieht und befleckt, und sich so weit vom Ruhmziel, das er sich ausgesteckt. Ihr scheint mir reiselustig, und reisefertig gleich, Verlangt Ihr eine Lustfahrt, so theil' ich sie mit Euch! In der Moderne haben sich das Reformtum und auch rational bestimmte orthodoxe distanziert, da dieses an Magie und Mystik festhalte. Magie und Volkskunde des Judentums wurden angestoßen von orthodoxen Kreisen neu erfasst und z. B. von Gershom Sholem und Max Grundwald erforscht. Die ersten derartigen Bahnen erbauten in Amerika Marsh, darunter die auf den Mount Washington in New Hampshire mit 375 pro Mille Gefälle, und in Europa Riggenbach, nämlich die von Viznau auf den Rigi, welchen Bauten mehrere andre, z. B. auf den Kahlenberg bei Wien, neuerdings auf den Drachenfels, Niederwald etc. folgten. Wetlis System, bei dem eine Triebwalze mit schraubenartigen Felgen sich auf keilförmig aneinander stoßende Schienen stützt, wird infolge eines Unglücksfalls bei der Probefahrt auf der ersten derart gebauten Bahn nicht angewendet. Erleben Sie das Weltnaturerbe - Bis 1892 war dieser Wald noch sächsischkurfürstliches Jagdgebiet. Der Name Massenei kann von dem oberwendischen Wort mjezown für Grenze oder der Waldmast für Schweine (Masterei) abgeleitet sein. In Kriegszeiten dienten die Massenei den Einwohnern der Umgebung als Zufluchtsort. Die Landesherren gingen in der Massenei zur Jagd. Bis 1892 wurde die Massenei vom König für die Jagd genutzt. Am 11. August 1929 wurde die Waldidylle westlich der Bornematzenbrücke eingeweiht. Am 04.07.1929 vernichtete eine Naturkatastrophe etwa 21.000 Festmeter Holz. Am 23.07.1935 wurde das Masseneibad eingeweiht. Von 1961 bis 1991 befanden sich am Kreuzungsbereich "Kleiner Stern" eine Fla Raketenstellung der NVA in einem 360 Hektar Sperrgebiet. Der Masseneiwald mit den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist Landschaftsschutzgebiet. Jetzt ist die Kreuzung am kleinen Stern der Ausgangspunkt des Sagenwanderweges. […]

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Englisch-Gruppenunterricht Grundkurs und Aufbaukurs .

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Die Englisch-Aufbaukurse der Sprachschule dienen charmant für Lernende mit mittleren Vorkenntnissen ("intermediate / pre-intermediate"), die ihre allgemeinsprachlichen Englischkenntnisse wieder erneuern und erweitern wollen (ohne Spezialisierung). Schwerpunkte der Englischkurse sind u.a. die Iteration wichtiger Grammatikthemen, wie z.B. Zeitformen, unregelmäßige Verben, Partizipien, Präpositionen, Konjunktionen, die Übermittlung und Anwendung von Lexik und Redewendungen (Idioms), insbesondere zu den Themen Fremdenverkehr, Landeskunde (vorrangig über Vereinigtes Königreich, die USA, Kanada, Australien und Südafrika), Beruf, Ausbildung, Kunstfertigkeit, Hochkultur, Körperertüchtigung, Medien, Internet, Strategie und Wirtschaft. Lernende, die bereits über sehr gute Vorkenntnisse bei englischen Sprache besitzen oder eine spezialisierte Sprachausbildung wollen, müssen sich für den Englisch-Einzelunterricht mit ganz persönlicher Ausrichtung entscheiden. In den Englisch-Aufbaukursen der Berlins Sprachschule werden neben den o.g. Schwerpunkten auch diverse sprachliche Situationen trainiert, die ebenso wie im Alltag als auch das Berufleben (z.B. Bürokommunikation) bedeutsam sein können, wie z.B. das Ausdrücken der persönlichen Auffassung, das Begründen des eigenen Standpunktes, das Formulieren von Lob und Kritik, das Ausdrücken von Kontradiktion und Einverständnis sowie das Diskutieren und Konferieren bei englischen Ausdrucksform. Weiterhin werden in den Englischkursen auch das Schreiben von privaten und für das Geschäft Schreiben und das Führen von Telefonaten in englischer Ausdrucksform vermittelt und geordnet geübt. Mittelschwere bis schwierige englische Seiten werden gelesen und (zum Teil mit Hilfsmitteln) ins Krauts übersetzt bzw. sinngemäß wiedergegeben. Die Zielstellung des Englisch-Aufbaukurses ist der, den Lernenden in deine Lage zu rücken, auch schwierigere Alltags- und Berufssituationen sprachlich bewältigen zu können. Nach bekannter Abschluss des Aufbaukurses vermögen die Lernenden in der englischen Ausdrucksform u.a. frei über unterschiedliche Alltagsthemen und professionell relevante Sachverhalte sprechen, Informationen im Unterhaltung über verschiedenste Themen unterhalten (Alltagskommunikation), Telefonate zur Ergebnis haben und Korrespondenz mit niedrigem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad selbstständig erledigen. Nach dem Englisch-Aufbaukurs besteht die Möglichkeit, den Englischunterricht im Rahmen eines individuellen Einzeltrainings, das auch fachbezogen oder berufspezifisch ausgerichtet sein kann, an unserer Berliner Sprachschule fortzusetzen. […]

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Dresdener Conferenzen.

Posted by Admin on Feb 18, 2008
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Die politischen Processe wurden im Jahre 1851 meist zu Ende geführt und hatten zahlreiche Verurtheilungen zu schweren Freiheitsstrafen zur Folge. Die finanziellen Verhältnisse des Staates erwiesen sich im Jahre 1851 trotz den Nachwehen der Revolution, der starken Truppenvermehrung und dem Bau und Ankauf von Eisenbahnen (auch der Sächsisch-Schlesischen) nicht ungünstig, so daß gegen Ende des Jahres sogar einige der ausgeschriebenen Abgaben nachgelassen werden konnten. Sachsen betheiligte sich an der Bamberger Conferenz, während der König persönlich eine Verständigung mit den Regenten von Österreich und Preußen in der Zusammenkunft zu Tetschen am 8. Juni suchte, die auch so vollständig erreicht schien, daß die Regierung dem Septembervertrage mit den übrigen Coalirten am 24. Juli zustimmte (s. Deutschland S. 88). Am 1. August 1854 verließ König Friedrich August II. seine Residenz, um eine seiner üblichen Erholungsreisen nach Tyrol anzutreten, fand aber dort durch den Umsturz des Wagens nahe bei Brennbüchl am 9. Aug. seinen Tod. Am 16. Aug. erfolgte die Beisetzung der königlichen Leiche zu Dresden. Fell erhöhte die Gesamtreibung zwischen Lokomotive und Schienen, indem er zwischen vier gewöhnlichen Lokomotivrädern noch vier wagerechte Triebräder mit lotrechten Achsen und zwischen den beiden Fahrschienen noch eine Mittelschiene anbrachte, gegen welche jene wagerechten Räder mit Hilfe von Preßvorrichtungen gedrückt wurden. Eine solche Bahn vermittelte den Verkehr über den Mont Cenis, als die Anschlußbahnen des bekannten Tunnels vollendet waren, der Tunnel selbst aber noch nicht. Auf Strecken der neuseeländischen Bahn von Wellington nach Woodville ist bei 66 pro Mille Steigung das System Fell im Betrieb. Bei den Zahnradbahnen befindet sich in der Mitte zwischen den Schienen, auf welchen die Wagenräder laufen, eine Zahnstange, in deren Zähne ein auf der Triebachse der Lokomotive sitzendes Zahnrad eingreift. Die ersten derartigen Bahnen erbauten in Amerika Marsh, darunter die auf den Mount Washington in New Hampshire mit 375 pro Mille Gefälle, und in Europa Riggenbach, nämlich die von Viznau auf den Rigi, welchen Bauten mehrere andre, z. B. auf den Kahlenberg bei Wien, neuerdings auf den Drachenfels, Niederwald etc. folgten. Wetlis System, bei dem eine Triebwalze mit schraubenartigen Felgen sich auf keilförmig aneinander stoßende Schienen stützt, wird infolge eines Unglücksfalls bei der Probefahrt auf der ersten derart gebauten Bahn nicht angewendet. […]

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